Zitate von Thukydides

 Thukydides

Thukydides
* - 460 v. Chr.
† - 399 v. Chr.

Thukydides war ein aus gut situierten Verhältnissen stammender Athener Stratege und herausragender antiker Historiker. Für Thukydides’ Auffassung der geschichtlichen Wirkkräfte bedeutsam sind insbesondere seine Annahmen über die Natur des Menschen und die Motive menschlichen Handelns, die auch die politischen Verhältnisse grundlegend beeinflussen.

Sein bis heute Maßstäbe setzendes Werk Der Peloponnesische Krieg hinterließ er zwar unvollendet, doch begründete er in methodischer Hinsicht erst damit eine dem Geist neutraler Wahrheitssuche durchgängig verpflichtete Geschichtsschreibung, die auf wissenschaftlichen Anspruch zielt. Uneins ist die heutige Thykydides-Forschung darüber, in welchem Umfang er diesem Anspruch bei der Abfassung seines Werkes gerecht geworden ist. Teilweise in Zweifel gezogen wird speziell seine Darstellung der Rolle des Perikles bei der Entstehung des Peloponnesischen Krieges.

Thukydides selbst sah den Sinn seiner Aufzeichnungen darin, der Nachwelt „ein Besitztum für immer“ zu hinterlassen. Als markantestes Beispiel für das Gelingen dieses Vorhabens erweist sich die Unterscheidung von diversen kurzfristigen Anlässen des Peloponnesischen Krieges und seinen in der damaligen griechischen Großmächte-Rivalität zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta begründeten langfristigen Ursachen.

Die besten Zitate des Autors

[Sprüche - Historische Personen]

Schlagworte: Kontrolle, Mut

Selbstkontrolle führt zu Selbstachtung und Selbstachtung zum Mut.

Thukydides (Werk: Der Peloponnesische Krieg)

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