Gästebuch

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Einträge

242

Max Libermann Zitat:"ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte"

merkt denn da Keiner, dass es Hitler's Machtergreifung und nicht Machterübernahme war?
Dem Zitat kann ich nur zustimmen!Übrigens, es passt auch "saufen".

20.05.2010, 04:46 Uhr

Lang

0

241

Liebe regiert die Welt

Mein eigenes Lieblingzitat:

Liebe regiert die Welt,
aber die meisten Leute lieben nur das Geld,
ich liebe was mein Herz mir sagt und nicht das Geld,
denn mein Herz kennt kein Geld.

13.05.2010, 23:50 Uhr

TeRmY

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240

Stolpersteine -Eintrag des 30.4.2010

Lieber Giordano,ich habe aus dem Meditationsraum unseres Kloster Kamp-in Kamp-Lintfort-einen sehr schönen Text zu der Frage
Stolpersteine,man mag es auch ein Gedicht oder ähnliches nennen mögen.

Stolpersteine

Stolpersteine liegen immer im Weg.
Beschwerlich,gefährlich sind sie allemal,
besonders wenn sie nicht aus Stein bestehen.

Du kannst ein Warnschild aufstellen:
-Vorsicht Steinschlag-
Du kannst einen Bogen darum herum machen.
Du kannst die Füße ganz hoch heben und da-
rüber klettern.
Du kannst ihn aus dem Weg räumen damit kein
an anderer darüber fällt.
Du kannst das Ordnungsamt derStadt anrufen
und einen Baukran ordern.
Du kannst ihn zerschlagen in lauter kleine
Stücke.
Du kannst darüber stolpern immer wieder.
Du kannst einen Schuldigen suchen,der ihn
dir vermutlich in den Weg gelegt hat.
Du kannst vielleicht entdecken,dass du selbst
dir oft im weg stehst.
Du kannst den Stolperstein aufheben und auf
andere werfen.Du kannst ihn mitnehmen und an
deinen Gartenteich legen.

Ein mir unbekannter Verfasser

01.05.2010, 14:42 Uhr

Dieter Schübel
meister-dirigent[at]hotmail.de

leer

239

Stolpersteine

Könnte es sein, daß andere Leute die Stolpersteine anders sehen?

Kuckst Du: www.stolpersteine.net !

30.04.2010, 22:06 Uhr

giordano
u-loebert[at]t-online.de

leer

238

Das Faktum des Lebens und des -Warum-

Der liebe Gott liebt uns alle so sehr,
dass er uns auf Erden schon durchs
Fegefeuer gehen läßt.

27.04.2010, 20:18 Uhr

Dieter Schübel
meister-dirigent[at]hotmail.de

leer

237

Lieber Falk Hörnke,Ihre Buchvorstellung ist gewiß in jeder Weise beachtenswert sie zeigt auf wie endlich unser Leben doch nun ist.Mein Vater starb damals furchtbar grausam an Kehlkopfkrebs so groß wie ein Unterarm,wir hatten zwei Jahre seine Sterbe-
begleitung in der Onkologie.Das Leid der Mitmenschen dort war erschütternd.Seid dieser Erfahrung,mein Vater wurde 1996 von seinem Leiden erlöst,lebe ich für meinen Teil bewußter und intensiver,dann spielt Macht,Geld und Gier keine große Rolle mehr,man geht viel mehr bewußter mit seinem Leben um. Leider sind von dieser Erkenntnis viele Menschen Lichtjahre entfernt.
Heilend könnte das lesen Ihrer vorgestellten Literatur sein,aber?

Nur ein Herz dem der Tod nichts unbekanntes ist,kann das Geschenk des Lebens mit einem tiefen Gefühl der Freude würdigen.
Danke an alle für soviel wunderbar aufgestellte Texte usw.

25.04.2010, 16:41 Uhr

Dieter Schübel
meister-dirigent[at]hotmail.de

leer

236

Lebenserfahrungen

Das Leben spinnt seine Fäden weiter, wie bei allen Lebendigen, es ist reich an langen Strähnen der Trübsal und sehr arm an
kleinen Freuden,und wenn man keine Sorgen hat sorgt schon der Teufel dafür.
Ein mir nicht bekannter Verfasser

25.04.2010, 16:07 Uhr

Dieter Schübel
meister-dirigent[at]hotmail.de

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235

deeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

19.04.2010, 15:10 Uhr

.
Ihre E-Mail Adresse

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234

Ein gewisses Zitat

Hallo.. Ich habe da mal ein englisches Zitat gelesen, in etwa weiss ich noch, wie es geht, allerdings nicht mehr von wem und wie der genaue Wortlaut war , und das bräuchte ich.. Suche seit ner Stunde auf Google, nix gefunden bisher..

Also war irgendwie so..

When a couple breaks up,

And no one suffers, then it was never true love..
When both suffer, the love never ended..
When only someone suffers (kp was dann )



Kommt das jemandem bekannt vor? wäre sehr dankbar..

Danke im Voraus

PS.
Wenns jemand rausfindet..
könnte er ne Mail an Eudosson@gmail.com schicken?
Danke..wäre sehr verbunden :)

24.03.2010, 23:50 Uhr

Michel
eudosson[at]gmail.com

leer

233

Buchvorstellung: "Den Tagen mehr Leben geben" von Dörte Schipper - Lübbe Verlag


ich möchte Sie auf ein besonderes Buch aufmerksam machen: "Den Tagen mehr Leben geben". Es handelt von einem außergewöhnlichen Koch und seinen sterbenskranken Gästen.

Im Foyer des Hospizes "Leuchtfeuer" hängt der Leitspruch des Hauses: "Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Ruprecht Schmidt, früher Küchenchef in einem Nobelrestaurant, hat diese Maxime zutiefst verinnerlicht. Er weiß, dass er das Leben der Sterbenden nicht verlängern kann, aber er kann es lebenswerter machen. Der Hospizkoch erfüllt jeden kulinarischen Wunsch und schenkt seinen Gästen nicht nur Geschmackserlebnisse, sondern auch Erinnerungen an glücklichere Zeiten.

Der Fernsehjournalistin und Autorin Dörte Schipper ist ein bemerkenswert spannendes und überraschendes Buch gelungen über das Sterben – und das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Dem Buch vorausgegangen ist eine Fernsehdokumentation in der ARD, für die die Autorin mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet wurde.

"Den Tagen mehr Leben geben", Lübbe Verlag, ist als Hardcover im Buchhandel erhältlich. Ich hoffe, ich kann Sie für das Thema und eine Buchankündigung (Buchtipps) begeistern.

Mit bestem Gruß,
Falk Hörnke
Öffentlichkeitsarbeit D.S



Autorin: Dörte Schipper

DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN
Über Ruprecht Schmidt, den Koch, und seine Gäste
253 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
€ (D) 19,99 /€ (A) 20,60 /SFr. 34,50* - ISBN 978-3-7857-2385-2


"Ich definiere mich als Koch nicht mehr darüber, wie viel gegessen wird, sondern, ob ich die Menschen damit erreiche." Früher war Ruprecht Schmidt Küchenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im "Leuchtfeuer", einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner Gäste haben Krebs im Endstadium.

Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufwändige Torte, Ruprecht, der Koch, erfüllt jeden kulinarischen Wunsch. Tagtäglich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte genießen zu können. Kräuter, Gewürze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist für den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anläufe.

"Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue darüber freuen."

Seit der Gründung des Hospizes vor elf Jahren ist Ruprecht Schmidt sein eigener Chef de Cuisine in einem Zuhause für Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz für elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht länger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle hängt in großen Buchstaben der Leitspruch des Hauses: "Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verlängern kann er nicht, es versüßen schon. Als Ruprecht Schmidt vor elf Jahren den Job annahm, wurde er öfters gefragt, ob es nicht absurd sei, für Todkranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer geworden. Seine Erkenntnis klingt so einfach, fast banal: "Essen heißt, ich lebe noch!"

Der Job von Ruprecht Schmidt ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch hätte er weiter Karriere machen können ... Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er vermisste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist für ihn wie ein Sechser im Lotto – nicht finanziell, aber menschlich betrachtet.


Rolf Führing hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosigkeit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hungrigster Gast.

Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, möchte er immer nur seinen Lieblingsquark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden hätten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gewünscht.

"Es mag verrückt klingen", sagt Gudrun Fischer, "aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freude bereitet." Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne aß, drückt ein riesengroßer Tumor auf den Magen.

Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den Füßen weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt plötzlich ist sie von anderen abhängig. Den Koch schließt sie ins Herz. Sein Steckrübenmus ist ein Gedicht.

Für eine kurze Zeit werden die Todkranken für den Hospizkoch vertraute Gesichter.

Er erfährt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erzählen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, Ängsten und Freuden. Über das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein außergewöhnlicher Sterbebegleiter.

Mit dem Einzug ins Hospiz rückt für die sterbenskranken Menschen das Endgültige immer näher. Vorbei mit: "Das kann ich noch nächstes Jahr machen." Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu müssen.

Viele fühlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der familiären Atmosphäre des Hospizes. Einige fühlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. Für die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos über das Sterben – mit schwarzem Humor, Ironie, oder abgeklärt und nüchtern. Manche finden Trost in der Religion, manche im Sarkasmus.

Begriffe wie Harmonie und Dankbarkeit werden plötzlich wichtig. Zwischenmenschliche "Baustellen", die schon seit Jahren gären, sollen unbedingt noch schnell bereinigt werden. Es können sich aber auch neue auftun.

Verhalten, Wünsche und Gedanken der Menschen verändern sich, je näher der Tag rückt. Wer heute noch Scherze macht, kann morgen unendliche Angst haben, verbittert sein oder umgekehrt.

Trotz der extremen Gefühlsschwankungen, zeigt sich bei den Bewohnern eines durchgehend: Auch wer unwiderruflich weiß, seine Tage sind gezählt, kann noch genießen, lachen und Momente des Glücks erleben.

Lebensbejahend, wie die Atmosphäre im Hospiz, ist auch das Buch. Es erzählt über einen außergewöhnlichen Koch und die Lebensgeschichten seiner Gäste.






19.03.2010, 11:36 Uhr

Falk Hörnke
falk.hoernke[at]freenet.de

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