Schlagworte: Menschenkenntnis, Leiden
„Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.“
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Katja 07.09.2010, 09:13 Uhr
Es ist der Blickwinkel, der eine Lebenshaltung prägt.
ZEN 07.09.2010, 09:29 Uhr
@Dietrich
>> Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen. <<
So spricht ein
empathischer Sozialarbeiter.
ZEN
Warum nicht
den Menschen als
das sehen, was er ist?
Katja 07.09.2010, 09:45 Uhr
...und ihn so lassen , wie er ist?
Ich sehe gerade eine Nachteule mit zwei kleinen Augen...*grins
ZEN 07.09.2010, 11:55 Uhr
Die Angestellten der Kirchen sind nicht auf
das Spirituelle ausgerichtet - was ihr Job wäre,
sondern auf´s Soziale - was nicht ihr Job ist.
Ein Priester ist zu 99%
auf das Göttliche ausgerichtet - sonst ist er keiner.
ZEN
Ausgerichtet...
auf das Göttliche in ihm,
das Göttliche im Anderen,
das Göttliche um ihn herum.
Marinne 07.09.2010, 13:45 Uhr
@ZEN, du kannst nicht einmal "Emphatie" unfallfrei schreiben und noch viel weniger ein eigenes Gefühl dafür entwickeln.
Der evangelische Theologe, Dietrich Bonhoeffer, war habilitierter Theologe und als Pfarrer auch ein wichtiger Vertreter der Bekennenden Kirche. In der evagelischen Kirche gibt es zudem keine Priesterweihe. Hier versteht sich auch nicht der Pfarrer / Pastor als Mittler zwischen Gott und den Gläubigen. Die evangelischen Pfarrer stehen Gott nicht näher als andere Gläubige und sind ihnen folglich auch nicht übergeordnet. @ZEN, dass ein Mensch -und ein Priester ist ja wohl auch einer- auf das Göttliche ausgerichtet ist und "sonst keiner",
schreibt einem Menschen eine Exlusivität zu, die ihm allein doch gar nicht gebührt. Wenn ja, mit welcher Begründung?
Bonhoeffer hat den Nationalsozialismus schon zum Zeitpunkt der Maqchtergreifung sehr aktiv wahrgenommen. Er verankert sich und die Kirche auch im Profanen, Weltlichen, wenn er schreibt: "Wenn die Kirche dem Staat ein Zuviel oder Zuwenig an Ordnung und Recht ausüben sieht, kommt sie in die Lage, nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen."
Diese -mehr oder weniger offene- Aufforderung zum Tyrannenmord hat Bonhoeffer, der als V-Mann zur Widerstandsgruppe um Canaris gehörte, im KZ Flossenbürg 1945 mit seinem Leben bezahlen müssen. Soviel zur Emphatie von Bonheffer und @ZEN`s bildungsferner Schwatzhaftigkeit.
@Katja, sollen wir den Menschen @ZEN so lassen, wie er ist?
@Peter beklagte sich ja über ihn und seine Missbrauchsgeschichten im Zusammenhang mit Frauen und ich beklage mich über seine bildungsferne Schwatzhaftigkeit und auch darüber, dass er ungefragt an mir "herumschnüffeln" will. Schon allein bei dem Gedanken daran, überkommt mich das Gefühl des Ekels.
Also: Soll er so bleiben, wie er ist?
Marinne 07.09.2010, 13:52 Uhr
Exklusivität
ZEN 07.09.2010, 14:07 Uhr
Das dachte ich mir,
daß ich den breitschultrigen Wolfgang
in zartem Kleid und Springerstiefel mit einem kleinen Göckchen wecken würde :-)
Senftopf 07.09.2010, 14:13 Uhr
@ZEN - gib`s zu: das mit dem "G(l)öckchen hast du gerade bewußt läuten lassen... gefällt mir!!!
ZEN 07.09.2010, 14:45 Uhr
@Senftopf
Nien, es war nciht bßewut, aslo kniee Asbciht.
Du hsat mcih esrt auf das Gehcökcn akmufsaerm gchmeat.
Aebr man vheterst veil mher als man gbault - wnen man nur wlil.
Söncehn Tag,
ZEN
Senftopf 07.09.2010, 14:48 Uhr
Gelichllafs!!!
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