Schlagworte: Sinn des Lebens, Glück
„Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.“
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mai 25.09.2007, 14:46 Uhr
Guten tag. Ich habe auch schon lange nachgedacht über den Sinn des Lebens. Ich glabe der Sinn des Lebens ist glücklich zu werden. Der Mensch ist ein Lebewesen, das sich nach Glück sehnt. Wir arbeiten jeden Tag hart und pauken in der Schule, nur weil wir glücklich werden möchten. Es gibt niemanden, der sich wünscht : ,, Ich möchte unglücklich werden. ´´. Aber warum können wir nicht glücklich werden, obwohl wir uns nach Glück sehnen ?
Ich habe auch lange darüber nachgedacht. Ich habe mich mit vielen Sachen auseinandergesetzt, aber nichts konnte mich wirklich befriedigen. Ich spürte mich immer so leer und einsam. Außerdem hatte ich stets den Tod im Sinn. Ich dachte mir stets : ,, Jeder Mensch muss bald alt werden und sterben ? Was hat das Leben für einen Sinn ? ´´
Nach langen Jahren habe ich die Antwort gefunden. Wir können nicht glücklich werden, weil wir nicht wissen, dass es das falsche Glück und das wahre Glück gibt. Wir streben nur das falsche Glück an, das nicht lange andauert und uns vollständig befriedigen kann. Ich möchte mich mit Leuten aueinandersetzen, die ernsthaft über das Sinn des Lebens nachgedacht haben und unter Einsamkeit und inerer Leere leiden. Wenn Sie Zeit haben, senden Sie mit mal eine E-Mail.
Jens Hauptmann 27.09.2007, 09:21 Uhr
Sinn? Es gibt keinen Sinn (=Zweck) dabei. Leben ist ein vergänglicher Zustand, der zufällig entstanden ist.
Das menschliche Gehirn kann sich aufgrund seiner begrenzten Möglichkeiten und seiner besonderen Beschaffenheit nicht mit Zufall und Endlichkeit/Unendlichkeit abfinden bzw.
realistisch auseinandersetzen.
Sinn/Zweck gibt es nur bei einzelnen Handlungen von Lebewesen- z.B. Essen um Appetit zu stillen...
Pat 27.09.2007, 20:15 Uhr
ich denke in beiden beiträgen steckt ein stückchen wahrheit (man kann sich darüber streiten wieviel)....
glück..??? des ist für mich so ein undefinierter begriff...
an mai:was meinst du mit falschem und wahrem glück?
ich hab mir den sinn des lebens(wenn es ihn gibt!) so deffiniert, dass man das leben geniesen sollte....., das machen wozu man lust hat(sofern es realisierbar ist).. z.B bin ich oft mit freunden zusammen ...
tanzen gehen oder ähnliches....
an jens:was ich übertrieben finde ist vor allem der glaube an unendlichkeit in der religion...
himmel ..ewiges leben usw.
ich denke man sollte sich mit dem glauben an die vergänglichkeit abfinden.wer das nicht kann ist moralisch zerstört, oder gläubig...
egal was auf einen zutrifft, man sollte sich nicht zu viele gedanken machen, sondern sich für die schönen dinge öffnen und sie geniesen.
Mfg Pat
Torsten Eickhoff 27.09.2007, 23:14 Uhr
Die Frage ist was für Dich Glück bedeutet!
"Der Sinn des Lebens beruht doch darin, daß man das Bewußtsein eines persönlichen Lebens eintauscht gegen das Bewußtsein Gottes."
- Leo Tolstoi
H. Smidt 02.01.2008, 17:00 Uhr
Glücklich willst du sein? - Warum bist du's nicht?
miiischa 03.01.2008, 18:13 Uhr
ich glaube viel eher der sinn des lebens ist so zufrieden zu sein nicht nach dem sinn des lebens suchen zu müssen
dr.stropnik eugen 21.01.2009, 19:21 Uhr
NEIN,Du bist nicht alein!Ich liebe dich.
Dr.Lukas Hauer 05.05.2009, 08:42 Uhr
Es gibt keinen Sinn des Lebens . tschüss
katja 05.05.2009, 08:50 Uhr
Natürlich gibt es den Sinn des Lebens.
Ralf 10.07.2009, 21:59 Uhr
"Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein." (Schopenhauer) - Voltaire hat es so ausgedrückt: "Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz allein ist real." Wenn der Ausspruch des Dalai Lama (den ich sehr bewundere) wahr wäre, hätten die meisten Menschen ihr Leben verfehlt, denn richtig glücklich ist kaum einer, und es reicht ja auch aus, wenn man einigermaßen zufrieden ist. Um glücklich zu sein und jeden Tag mit schwanzwedelnder Lebensfreude aufzuwachen, müsste man ein Hund sein. Und Hunde machen sich keine Gedanken über das Glück.
Ingrid Z 11.07.2009, 19:19 Uhr
Besteht der Sinn des Lebens wirklich nur daraus?
>Ralf, dein Hundevergleich ist super und so real!
Ingrid Z 11.07.2009, 19:28 Uhr
„Ein Mensch schaut in der Zeit zurück
Und sieht: Sein Unglück war sein Glück.“
Dieser Ausspruch von Eugen Roth umfasst doch beides.
Michi 12.07.2009, 02:36 Uhr
Ralf 10.07.2009, 21:59 Uhr
"Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein." (Schopenhauer) - Voltaire hat es so ausgedrückt: "Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz allein ist real." Wenn der Ausspruch des Dalai Lama (den ich sehr bewundere) wahr wäre, hätten die meisten Menschen ihr Leben verfehlt, denn richtig glücklich ist kaum einer, und es reicht ja auch aus, wenn man einigermaßen zufrieden ist. Um glücklich zu sein und jeden Tag mit schwanzwedelnder Lebensfreude aufzuwachen, müsste man ein Hund sein. Und Hunde machen sich keine Gedanken über das Glück.
Hey!
Ich wollte mal etwas dazu sagen...
Also was Schopenhauer dazu sagt...warum sollte es ein Irrtum sein Glücklich zu sein? Nach dem Glück zu streben? Soll man etwa ewig in Arbeit und dem ganzen stecken und versauern??? Das kann doch auch nicht das Wahre sein, ich meine man hat nur ein einziges Leben...ich finde Arbeit sollte da mit das wenigste sein. Es sollte sicher ein Teil des Lebens sein, da man dadurch lernt, aber trotzdem sollte man nicht das eigene Glück vergessen.
Voltaire hat auf der einen Seite recht...auf der anderen hat er wie ich denke vielleicht vergessen das es auch Glücksmomente gibt, sie sind also real. Es kann doch keiner sagen das er nie glücklich war, in seinem ganzen Leben nicht einmal?!
Ich denke Dalai Lama hat vollkommen recht. Ich denke, dass er meint, dass man immer versuchen sollte so glücklich wie möglich zu sein, das beste aus seinem Leben zu machen, auch wen es nicht immer leicht ist. Aber es einfach zu versuchen und sozusagen ein "erfülltes" Leben zu haben.
Übrigens sind auch Hunde mal traurig, aber ist ja eigentlich egal xD ;) und selbst Hunde wollen doch ein schönes Leben, oder? Ich denke mal ein tolles Leben zu haben ist doch auch sowas wie ein Zwang des Lebewesens, wenn es nicht klappt ist man traurig und wenn es klappt ist alles ok.
Ich finde dieses Zitat eigentlich absolut genial, ich habe auch keinen einzigen Einwand dagegen gefunden, welchen sollte es auch geben???
Ralf 12.07.2009, 14:55 Uhr
Hallo Michi,
Schopenhauer hat nicht behauptet, dass es keine Glücksmomente im Leben eines Menschen gäbe. Er sagt vielmehr, dass der Grund unseres Dasein auf das Glück / das Glücklichsein nicht ausgerichtet ist, dass es ein Irrtum ist zu glauben, wir seien hier, um ein einziges Fest zu feiern und zugedröhnt unserem Ende entgegenzuwanken, denn das Leben ist kein Fest.
Wir leben in einer Welt, in der, wie Schopenhauer sagt, „ein Tier das Grab von tausend anderen ist“. Und dennoch – bei aller Ungerechtigkeit und Grausamkeit, mit der wir tagtäglich konfrontiert werden – kann man natürlich versuchen, nach Glück zu streben. Aber nach Glück zu streben und glücklich zu sein, ist ein großer Unterschied, und man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Menschen in ihrem Streben nach Glück scheitern.
Schau dich doch um, schau dir die Menschen an. Sehen sie alle glücklich aus? Sieht man nicht in vielen Augen eine grenzenlose Verbitterung? Manche Menschen scheinen nur noch Spaß zu haben, indem sie sich abwertend über andere äußern, denn jede Abwertung anderer ist eine Aufwertung ihrer selbst.
Nein, ich kann dem Spruch des Dalai Lama nicht zustimmen. Aber ich kann und werde ihn trotzdem weiterhin für einen großen Mann halten. Denn er ist und bleibt ein Großer! Und in diesem Punkt scheinen wir beide ausnahmsweise einer Meinung zu sein.
Ulrich H. Rose 31.07.2009, 09:20 Uhr
Glück bedeutet Bewusstsein und Unterbewusstsein in Einklang zu bringen. Dies ist meine Erkenntnis vom 13. Dez. 1996. Damit schließt sich der Kreis mit dem Zitat "Der Sinn des Lebens besteht darin glücklich zu sein" von Tenzin Gyatso - für bewusste Menschen. Tenzin Gyatso ist einbewussten Mensch!
Nur - wer kann etwas mit den Begriffen, die hier verwendet wurden, wie Bewusstein oder Erkenntnis etwas anfangen? Wenige bis kaum Jemand!!!
Wem ist klar (klar bedeutet hier nicht bewusst), dass nur sehr wenige Menschen sich ihrer selbst bewusst sind? Ich denke, es ist ca. jeder 100.000sendste. Dies ist nur eine Zahl - mehr nicht - und diese Zahl soll nur in etwa deutlich machen, dass viele das Wort Bewusstsein in den Mund nehmen - ohne nur einen blassen Schimmer davon zu haben, was Bewusstsein ist.
Erkenntnisreiche Menschen, wie Tenzin Gyatso, gibt es nur sehr wenige auf dieser Erde.
Alleine seinen Satz "Der Sinn des Lebens besteht darin glücklich zu sein" in irgend einer Weise in Abrede zu stellen, bedeutet nur wohlfeiles Agieren von unwissenden Menschen.
Wenn Ihr jetzt zurückgeht, siehe z. Bsp. Michi vom 12.07.2009 "Sehen Sie alle glücklich aus?", dann werdet Ihr evtl. vestehen, warum das mit dem "glücklich sein" nur sehr selten vorkommt.
Anmerkung: Alles ist in Euch selbst und von jedem Einzelnen sind auch meine Wort nur soviel Wert, wie Sie in Euch als richtig oder falsch erkannt werden.
Es gibt keine Führung von Außen - es gibt keine guten Ratschläge von Außen - es gibt kein Vorbild, dem nachzueifenn wäre - alles kommt von Euch selbst - sucht in Euch! www.bewusstein.cc
Elena 20.12.2009, 22:48 Uhr
Wenn man nicht glücklich ist, hat dann das leben einen Sinn ?
Senftopf 20.12.2009, 22:50 Uhr
Ich denke, das hat es, @Elena! Denn das "Unglücklichsein" muss ja kein Dauerzustand bleiben, die Hoffnung auf ein Glücklichsein, (wie oder wann auch immer) bleibt uns unbenommen....
Der wahre Wolfgang 20.12.2009, 22:51 Uhr
@Elenea, welchen höheren Sinn soll denn dein Glück haben?
Neumann 20.12.2009, 23:03 Uhr
...die Dummen sind dann immer die Glücklichen! Gib einem Druchschnittsdummen ne Playstation, ein Bier, ein samstägliches Fussballspiel und ne Frisöse in die Hand...und er ist glücklich.
Elena 20.12.2009, 23:06 Uhr
@Senftopf:Mh,du hast Recht... wahrscheinlich stribt erst mit der Hoffnung der Sinn.
@Der wahre Wolfgang:Ich wüsste es nicht, aber ich weiss auch nicht welchen Sinn das Unglück hat. Man ist wohl nur lieber gluecklich, weil es als angenehmer empfunden wird.
Der wahre Wolfgang 20.12.2009, 23:13 Uhr
@Neumann, der Druchschnittsdumme kommt mit einem Bier nicht hin. Das wäre Unterdruchschnitt. Aber was hast du gegen Friseurinnen? Und, was hat die Friseurin in der Hand?
H. Smidt 21.02.2010, 12:42 Uhr
Man hat nichts als Kummer und Freude im Leben - und wenn die sich einigermaßen in Waage halten, kann man schon ganz zufrieden sein.
Katja 21.02.2010, 15:59 Uhr
„Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.“
So ist es.
Nach innen geht der Weg zum Glück.
FeliXL 22.02.2010, 09:35 Uhr
Um glücklich zu werden, befreie ich mich aus der sozialen Isolation dieses virtuellen Kerkers und gehe zu den Stadtmenschen.
... 07.03.2010, 00:09 Uhr
Ich finde den Sinn des Lebens kann man nicht definieren, jeder muss selbst herausfinden warum bzw. wofür er lebt. Glücksgefühle haben etwas mit Hormonen zu tun, "mit sich selbst im Reinen zu sein", mit Religion, in sofern kann man selbst seinen eigenen Sinn des Lebens festlegen, versuchen mit eben diesem zu leben und sich nach ihm zu richten, ob religiöß oder wissenschaftlich.
... 07.03.2010, 00:13 Uhr
Mein Sinn ist:
"...man sollte sich nicht zu viele gedanken machen, sondern sich für die schönen dinge öffnen und sie geniesen."
Zitat Pat (siehe oben)
Dewr wahre Wolfgang 07.03.2010, 01:55 Uhr
@...07,Geniesen? Ja, dann mal "Gesundheit".
FeliXL 07.03.2010, 03:41 Uhr
Wolle, warum bist du noch nicht im Bett¿ Vollmond ist doch laengst vorbei!
Katha 20.06.2010, 13:51 Uhr
Ich kann dem nur zustimmen: Jeder muss selbst herausfinden warum bzw wofür er lebt, also was sein persönlicher Sinn des Lebens ist, denn dieser ist logischerweise nicht bei jedem Menschen gleich.
Senftopf 20.06.2010, 19:51 Uhr
ähm, das haben wir ja nun wahrhaft eingehend durchgekaut - oder?
Wilkening, Günter 13.10.2011, 16:09 Uhr
Das schönste Glück auf Erden ist die Liebe und der Nektar des Lebens.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Wilkening, Minden/Westfalen
Cimero 18.10.2011, 21:40 Uhr
Ich denke ebenfalls das "glücklich sein" der Sinn des Lebens ist. Nichtnur der des Menschen sonder der aller Lebewesen, denn genau betrachtet ist das Ziel eines jeden Strebens eines jeden Lebewesens dass das jeweilige Wesen glücklicher ist. Aber ein richtiges oder falsches Glück gibt es nicht zu finden, zumindest nicht für jeden. Ich denke der Sinn ist es einfach eine Möglichst lange Zeit seines Lebens glücklich zu verbringen.
Max W 30.11.2011, 17:09 Uhr
Hallo liebe Mitstreiter in der vielleicht wichtigsten Frage des Lebens,
ich halte es hier mit Siegmund Freud, ich darf zitieren:
"Die Frage nach dem Zweck des menschlichen Lebens ist ungezählte Male gestellt worden; sie hat noch nie eine befriedigende Antwort gefunden, lässt eine solche vielleicht überhaupt nicht zu. (...) Trotz der Unvollständigkeit dieser Aufzählung getraue ich mich bereits einige unsere Untersuchung abschließende Bemerkungen. Das Programm, welches uns das Lustprinzip aufdrängt, glücklich zu werden, ist nicht zu erfüllen, doch darf man - nein, kann man - die Bemühungen, es irgendwie der Erfüllung näherzubringen, nicht aufgeben. Man kann sehr verschiedene Wege dahin einschlagen, entweder den positiven Inhalt des Ziels, den Lustgewinn, oder den negativen, die Unlustvermeidung, in den Vordergrund stellen. Auf keinem dieser Wege können wir alles, was wir begehren, erreichen.Das Glück in jenem ermäßigten Sinn, in dem es als möglich erkannt wird, ist ein Problem der individuellen Libidoökonomie. Es gibt hier keinen Rat, der für alle taugt; ein jeder muss selbst versuchen, auf welche besondere Fasson er selig werden kann. (...) Jede extreme Entscheidung wird sich dadurch strafen, dass sie das Individuum den Gefahren aussetzt, die die Unzulänglichkeit der ausschließend gewählten Lebenstechnik mit sich bringt."
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