Schlagworte: Ehe, Frauen, Männer
„Eine glückliche Ehe ist eine Ehe, in der die Frau ein bisschen blind und der Mann ein bisschen taub ist.“
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Ingrid Z 04.03.2009, 18:26 Uhr
@Manfred: Das wäre doch eine Lebensweisheit für dich. Musst jetzt nur die richtige Frau finden.
Manfred 04.03.2009, 21:14 Uhr
Deine Weisheit stimmt. Die Frau muss nicht blind sein, nur ein bisschen taub oder so...
Neumann 08.07.2009, 19:01 Uhr
Offenbar eine Behindertenweisheit..., oder ist Glück nur mit Sinnestrübungen erfahrbar?
Christina 30.09.2009, 18:30 Uhr
Hm, wenn es so weit ist, dann ist es für mich keine glückliche Ehe mehr.
H. Smidt 30.09.2009, 18:35 Uhr
@Christina - was du nicht wissen kannst:
Manfred ist stark hörbehindert. :-)
Senftopf 30.09.2009, 18:37 Uhr
Du hast recht, @Christina! Ebenso fraglich ist ja auch, ob die Partner sich überhaupt RIECHEB können...
H. Smidt 30.09.2009, 18:41 Uhr
Für mich bedeutet dieses Sprichwort, daß man das man nicht alles, was der Ehepartner sagt oder tut, auf die Goldwaage legen, sondern ihm seine kleinen Eigenheiten lassen sollte.
Ingrid Z 30.09.2009, 20:16 Uhr
@H.Smidt, aus deiner Sicht mag es stimmen, doch irgendwie komme ich mit dem Ausspruch nicht zurecht. Erinnert mich zu sehr an ein altes Ehepaar mit dementsprechenden Gebrechen.
Ich möchte auch bei einem Ehepartner nicht blind durchs Leben gehen und erwarte von ihm, dass er mir zu- und nicht weghört.
H. Smidt 30.09.2009, 20:40 Uhr
@Ingrid. Aber manchmal sollte man auch etwas überhören. Eine gedankenlose Bemerkung die der andere gemacht hat, z.B. oder wenn er mal vergessen hat die offene Zahnpastatube zuzuschrauben.
Es geht für mich nicht um's blind und taub durchs Leben gehen sondern darum, nicht ständig an meinem Partner herumzukritteln. Schließlich habe ich auch so meine kleinen Eigenheiten und Fehler. Niemand ist vollkommen.
Ingrid Z 30.09.2009, 20:52 Uhr
Ich weiß, was du meinst @H.Smidt, aber es soll Beziehungen geben, wo die Frau schon sehr blind sein muss und der Mann sehr taub - oder umgekehrt - und das kann ich nicht mehr als glückliche Ehe bezeichnen und darum soll es doch in diesem Zitat gehen.
Christina 01.10.2009, 12:38 Uhr
Da die Ehe für die meisten ein Zwang ist, sehe ich es doch ein, dass man sich den Missstand mit etwas taub und blind sein, versüßen kann. Man weiss ja oft nicht 20 Jahre im Voraus wie eine Ehe verläuft. Das mit dem taub und blind sein ergibt sich erst mit der Zeit. Wenn es nur schon am Anfang nötig ist, schaut die Zukunft nicht rosig aus.
Senftopf 14.11.2009, 11:58 Uhr
Musste so über @Neumann`s Bemerkung v. 8.7.lachen... ( leicht zynisch angehaucht :-) Aber man muss es ja wohl mit (schwarzem ) Humor sehen und nicht so tierisch ernst nehmen...
ehe 10.02.2010, 13:01 Uhr
bisschen blind: "Wer vor der Ehe beide Augen offen hatte, kann in der Ehe auch immer wieder mal eines zudrücken!. Soviel zu ein bisschen blind.
bisschen taub: STS singen in ihrem Lied Großvater "und dann dei Frau, die den ganzen Tag, dir die Ohren vollgsungen hat. Du hast nur gsagt: 'I hab sie gern, i muss net alles was sie sagt immer hör'n'".
Bewährt sich wirklich in der Praxis.
H. Smidt 12.03.2011, 15:34 Uhr
Gotthold Ephraim Lessing hat sich ebenfalls über diese wünschenswerten 'Gebrechen' in einer Ehe seine Gedanken gemacht:
Das Muster der Ehen
Ein rares Beispiel will ich singen,
Wobei die Welt erstaunen wird.
Dass alle Ehen Zwietracht bringen,
Glaubt jeder, aber jeder irrt.
Ich sah das Muster aller Ehen,
Still, wie die stillste Sommernacht.
O! dass sie keiner möge sehen,
Der mich zum frechen Lügner macht!
Und gleichwohl war die Frau kein Engel,
Und der Gemahl kein Heiliger;
Es hatte jedes seine Mängel.
Denn niemand ist von allen leer.
Doch sollte mich ein Spötter fragen,
Wie diese Wunder möglich sind?
Der lasse sich zur Antwort sagen:
Der Mann war taub, die Frau war blind.
Ingrid Z 14.03.2011, 00:50 Uhr
Habe erst kürzlich in unserer Tageszeitung gelesen oder es im Radio gehört - weiß es nicht mehr - dass es ein sog. 'Frauen-verstehen-Seminar' für Männer gab, wo genau dieses Zitat widerlegt wurde.
Bei irgendwelchen Meinungsverschiedenheiten neigt Mann dazu, sich taub zu stellen, was völlig falsch sei. Er solle sich äußern und nicht den sog. 'Schwanz' einziehen.
Die Kommunikation sei das Wichtigste in einer Beziehung und nicht das Wegsehen oder Weghören.
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