„Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.“
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Senftopf 14.03.2010, 11:03 Uhr
Mit anderen Worten: Man kann nicht OHNE - aber auch nicht unbedingt MIT gut leben?
Hoffnung 14.03.2010, 11:04 Uhr
Das halte ich für ein Gerücht. Für wahr, nicht viele wagen den Schritt, doch ohne Geld lässt es sich nicht schlechter leben als mit, nur ist es, zu Anfangs jedenfalls, für die Meisten weitaus unbequemer.
H. Smidt 14.03.2010, 12:07 Uhr
@Hoffung *doch ohne Geld lässt es sich nicht schlechter leben als mit*
Wer das behauptet, lügt sich in die eigene Tasche.
Schon mal versucht ohne Geld beim Bäcker ein Brot zu kaufen?
Mensch 14.06.2010, 03:22 Uhr
Schon mal versucht ein brot selbst herzustellen, die zutaten selbst zu erzeugen? dafür braucht man kein geld...
H. Smidt 14.06.2010, 07:18 Uhr
@Mensch - ach so, beginnt man mit: Man stehle den Weizen---.?
TheMentalist 27.10.2010, 21:52 Uhr
@H.Schmidt
guter kommentar
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 18:38 Uhr
Ein Hedgefondmanager aus den USA hat -wie heute zu erfahren war- in den Jahren 2009 und 2010 sage und schreibe 10 Milliarden Dollar "verdient". Hatte er etwa ein goldenes Händchen?
Er mussllerdings zumindest beim Geldzählen besonders flinke Finger haben. Nehmen wir Mal an, er zöge jede Sekunde einen 1000- Dollarschein aus seiner der Tasche. Wie lange würde es dauern, bis er den oben genannten Betrag aufgehäuft hat? Seine "Arbeitzeit" veranschlage ich mal auf 10 Stunden täglich. Als gewerkschaftlich organisierter Wolf gönne ich ihm auch 4 Wochen Erholungsurlaub.
Die Lösung klingt unglaublich: Der Kerl müsste 100 Jahre lang zählen. Was lernen wir daraus: Die Geschichten mit den Milliardären, das können doch wohl nur Märchen sein -oder?
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 18:40 Uhr
Natürlich ist 100 Jahre ein Scherz. Trotzdessen: Rechnet Mal nach...
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 18:47 Uhr
OK! Ein knappes Jahr müsste er schon zählen.
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 18:50 Uhr
Das viele Geld macht mich ganz unruhig: Korr.: muss allerdings / Arbeitszeit
woody 30.01.2011, 19:55 Uhr
zu Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 18:38 Uhr:
Der arme reiche Manager ! Ihm würde sein Speichel ausgehen, dann ausgeleiert ins Krankenhaus. Zur Schonung, er sollte einfach nur das nötige Geld zählen, gerade soviel wie es in seinen Hosentaschen passt und was sein Hosenträger aushält...
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 20:46 Uhr
@woody, solche Typen sind einfallsreich: Die Hosen schlabbern in Übergröße, bestehen nur aus Taschen und die Hosenträger sind stahlarmiert wie einst der Rückenpanzer von J.F. Kennedy.
Doch,wie sagt`s der Leichenbestatter so unschön: Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Der wahre Sozialismus beginnt auf jeden Fall am Ende aller Tage...
woody 30.01.2011, 21:18 Uhr
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 20:46 Uhr: Diese einfallsreiche Typen, die Du nennst, erleben den heraufbeschwörenden Sozialismus in den stahlarmierten Hosen nicht mehr. In seinen letzten Tagen möglicherweise vollgestopft im Sarg mit Geldbündeln, also, bemitleidenswert, gestatten der Leichenbestatter und die anwesenden Personen um den Pfarrer die letzten pseudo-sozialistischen Ehren.
Lang lebe der gesunde Sozialismus !
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 21:25 Uhr
Folgerichtige Frage: Und trotzdem wurde er (J.F. Kennedy) erschossen? Ja, aber nicht durch`s Rückenkorsett...
Etwa beim Geldzählen?
Also bitte! Wer frei ist von Sünde, der werfe den ersten Schein.
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 21:27 Uhr
Biophiler oder nekrophiler Sozialismus? Der Hang zum Dualismus ist unser Untergang.
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 21:40 Uhr
@woody,wie man gebettet wird, so liegt man. Apropos: Hast du eine Ahnung, wo die besagten feinen Herren endgültig abgelegt wurden? Nicht, dass ich mich für diese "Herren-an-sich" in besonderer Weise interessiere. Nein, ich würde ganz gern die monitären Grabbeilagen auch aus steuerlichen Gründung einer Stiftung übereignen. Das machen derzeit doch fast alle amerikanischen Großkapitalisten. Warum nur?
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 21:42 Uhr
Gründen
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 21:45 Uhr
Ach, ich hab`s: "Übereignen" heißt ja nicht Verschenken. Im Gegenteil...
Siebenkäs 30.01.2011, 22:19 Uhr
Ich frage mich, ob blanker Neid oder nackte Wut der Grund für die wölfischen Auslassungen ist. In einem Punkt widerspreche ich. Der wahre Sozialismus ist nicht die Gesellschaftsform, die ohne Geld ausgekommt. Dies sagt man dem Kommunismus nach, den noch keiner in seiner gedachten Vollkommenheit erlebt hat.
woody 30.01.2011, 22:25 Uhr
Richtig, der soll den ersten gesunden Schein werfen.
Über Kennedy kann ich folgendermaßen spekulieren: viel zu viele Amerikaner bereicherten sich übermäßig finanziell, deshalb saß der Lee Oswalds Schuss.
Ethik wird gefragt, über den Hang zu bedingungsloser und toter Liebe soll die folgende, ewige Maxime Kants Aufschluss geben:
"Handle so, dass die Maxime deines Willens einer allgemeinen Gesetzgebung dienen kann."
Also als Antwort käme die Spendenfreudigkeit der amerikanischen Großkapitalisten in Frage, zur Anhebung des persönlichen Ansehens...
woody 30.01.2011, 22:33 Uhr
Daraufhin drehte der echte Woody Allen einen Film namens "Bananas", ein ironisch-witziger Film über die spießigen, amerikanischen Verhältnissen...
woody 30.01.2011, 22:48 Uhr
Siebenkäs oder der Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 22:19 Uhr: Mit Sozialismus möchte ich nur einen scherzhaften Ausweg aus Finanz-Dilemma meinen. Weiter nichts...
woody 30.01.2011, 22:50 Uhr
"Übereigenen" oder "Verschenken" für mich unwichtig...
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 23:54 Uhr
Nackte Wut? Nein, der Wolf trägt ein Ganzkörpertoupet. Geldsäcke eignen sich doch ganz gut für den Spott. Troz Spott und Ironie: Der Wolf trägt auch hehre Motive in sich. Hat der Mensch nicht den Wolf domestiziert, um sich seine "sozialen" Urtinstinkte abzuschauen und zu vermenschlichen? Ist der Wolf nicht der erste Sozialist oder gar Kommunist in der Evolutionsgeschichte? Wenn wir über Marx und Engels reden, dann kommen wir -das zunächst als Arbeitshypothese- am Wolf nicht vorbei...
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 23:56 Uhr
Urinstinkte
Wolf im Schafspelz 30.01.2011, 23:58 Uhr
trotz (ich glaube, ich bin überarbeitet)
Katja 31.01.2011, 10:12 Uhr
<Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes<
Geld ist nichts.
Und viel Geld ist auch - nichts.
ZEN 31.01.2011, 12:36 Uhr
@Wolf
>> Ein Hedgefondmanager... hat ... 10 Milliarden Dollar "verdient". <<
>> Ein knappes Jahr müsste er schon zählen. <<
Und wenn er sich verzählt hat?
Das Ganze von vorne....
Das erste also,
was ein "reicher Mann"
sich kaufen muß, ist... Z e i t !
ZEN
weiss 31.01.2011, 16:24 Uhr
Wieso wird der arme "reiche Mann" denn zum Geldzählen verdonnert ? Wenn ihr dem Geld keine Bedeutung zuordnen möchtet, dann lasst es doch einfach so wie es ist.
Wenn der Mensch gerne Hedgefondmanager spielt, ist doch gut. Vielleicht macht das Spaß, hab ich noch nicht versucht. Das heißt ja nicht, dass er zu einem Sklave seines Geldes werden muss.
Wolf im Schafspelz 31.01.2011, 20:06 Uhr
Da kommt mir der arme "reiche Mann" aber ein bisschen zu gut weg. Er muss gar aufpassen, dass er nicht zu einem Sklaven seines Geldes wird. Ein Problem auf höchstem Niveau -wie ich finde. Zeit bekommt er auch nicht zum Nullktarif -der Ärmste. Ein bedauernswerter Mensch -fürwahr.Da ist die Beantwortung der Frage, ob der gigantische Reichtum auf der einen Seite und bitterste Armut und Versklavung auf der anderen Seite gar in einem kausalen Zusammenhang stehen, eher lästig -oder?
weiss 01.02.2011, 00:09 Uhr
Ganz egal wieviel Geld man hat, wir schaffen es ganz unabhänig davon uns davon versklaven zu lassen. Der reiche nicht mehr als der arme.
Wer frei ist, es es unabhängig vom Bankkonto
ZEN 01.02.2011, 00:32 Uhr
Hörte vor einiger Zeit von einem Mann,
daß er sich seit einem Jahr in einer Art Schockzustand befände,
weil er in der sog. "Finanzkrise" 5 Milliarden Dollar (von insgesamt 15 Milliarden) verloren hätte.
ZEN
Ob für den einen 5 Tausend
oder für den anderen 5 Milliarden - der Film ist der selbe.
ZEN 01.02.2011, 00:40 Uhr
Zwei jüdische Jungs kommen am Anwesen vom Rockefeller vorbei, als der eine meint: "Wenn ich das Geld vom Rockefeller hätte..., dann wär ich reich!"
Sagt der andere: "Wenn ich das Geld vom Rockefeller hätte, wär ich noch reicher!"
"Wieso denn noch reicher?" fragt der erste.
"Na," antwortet der zweite, "weil ich noch Hebräisch-Stunden geben würde!"
ZEN
ZEN 01.02.2011, 00:59 Uhr
Reich
kann man
niemals w e r d e n;
reich kann man nur s e i n.
Denn
Reichtum
ist eine Erkenntnis
und keine Frage von h a b e n.
ZEN
Wolf im Schafspelz 01.02.2011, 17:05 Uhr
Das Geld gehört u.a. zu der Gruppe der sogenannten "Tauschmittel". Es unterscheidet sich jedoch von anderen Tauschmitteln dadurch, dass es keinen direkten Bedarf des Tauschpartners, wie zum Beispiel Hunger, deckt, sondern weiter getauscht werden kann.Das ist eine Binsenweisheit und mit abstrakten, esoterischen oder metaphysischen "Reichtumserkenntnissen" werden die Hungerleider dieser Welt "physisch" nicht satt. Eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten sind unterernährt und irgendein Milliardär hat Depressionen. Na und....Die Haupsache der Unterernährte hat keine. Wenn er welche hätte, würde er zumindest noch leben.
Konkreter Reichtum und abstrakter "Erkenntnisgewinn" werden hier wild durcheinandergedacht. Da ist ja selbst der Wolf ein zahmes Kuscheltier..
weiss 01.02.2011, 20:43 Uhr
Ist richtig Wolf.
Wie würdest du es denn geordneter Ausdrücken ? Bitte stell die Ordnung dieser Welt wieder her. (liest sich wohl etwas sarkastisch, soll aber nett gemeint sein :) )
Es würde keinen Hungerleidenen geben, wenn wir nicht versuchten reicher zu werden. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen.
Wolf im Schafspelz 01.02.2011, 23:06 Uhr
Nach meinem Verständnis ist ein Mensch nicht erst dann reich, wenn er persönlich über mehrere Yachten, Sportmannschaften oder Privatarmeen verfügt. Für mich ist ein Mensch vielmehr durchaus schon dann „reich“, wenn er seine elementaren Grundbedürfnisse auf absehbare Zukunft befriedigt weiß und wenn er darüber hinaus über eine solche Menge Vermögens verfügt, daß er sich und seiner Familie Wünsche - einschließlich der Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellem Leben- ohne Gefährdung seiner wirtschaftlichen Existenz erfüllen kann. Schließlich sollte er auf der Grundlage sicheren Eigentums und verlässlicher, planbarer Rechtsregeln sein weiteres eigenes Leben entwerfen können.In der BRD verfügen 25 % der Bevölkerung derzeit über keinerlei Vermögenswerte. !0% der Bürger besitzen einen Vermögensanteil von über 65%. Allein diese Fakten sollten ein Anlass sein, das vorhandene finanz- und sozialpolitische Ordnungssystem mal vom Kopf auf die Füße zu stellen. Soweit zunächst...
Wolf im Schafspelz 02.02.2011, 16:29 Uhr
Wahrscheinlich sind Zinssysteme das wahre Übel. Wirtschafts -und Finanzkrisen stehen damit im engen Zusammenhang. Geld wird stetig von unten nach oben verteilt – das Vermögen der Wohlhabenden wächst, während die unteren Einkommensgruppen immer weniger haben. Das liegt auch am Zinssystem.
Weil die Unternehmen verschuldet sind, müssen sie die Zinsen irgendwie finanzieren. Netto tun das die unteren Einkommensklassen, denn die oberen verdienen durch ihr Vermögen mehr Zinsen als sie durch Konsum ausgeben. Je länger die Schieflage dauert, desto stärker wird die soziale Ungleichheit. Zinsen lassen das Geld immer weiter wachsen, bis ins Absurde. Es gibt schon längst keinen physikalischen Gegenwert (reale Wertschöpfungen) auf der Welt mehr für das Geld. Und es ist geliehen – gegen Zinsen, die es immer weiter wachsen lassen, für Schuldner und für Gläubiger. Fünf Prozent des Geldes auf der Welt sind überhaupt real als Bargeld verfügbar, der Rest jagt als Giralgeld digital über den Globus.Irgendwann sind die Schuldner so verschuldet, die Kaufkraft der Massen so gering, dass das System kollabiert. Denn die Löhne können niemals so stark wachsen wie Zins und Zinseszins. Es lässt sich politisch einiges abbremsen, durch Steuererhöhungen (die es ja nicht geben soll)und Rettungspakete für kollabierende Unternehmen, deren Geld auch geliehen ist von einer ohnehin stark verschuldeten Regierung, die ein Drittel ihres Haushaltes für Zinsen ausgeben muss. Tendenz steigend.
In einer Welt ohne Zinsen würde Geld nicht einfach so wachsen, sondern nur durch reale Investition. Vermögen würde sich nicht vermehren, aber auch die Schulden nicht. Die Reichen würden nicht mehr reicher und die Armen weniger arm. Denn wenn die Schulden der Unternehmen nicht mehr wachsen, werden Produkte und Dienstleistungen günstiger. Die Schulden des Staates wachsen nicht mehr weiter, Sozialleistungen müssen nicht weiter abgebaut werden. Der heutige Sozialstaat muss drastisch abgebaut werden, um den völligen Staatsruin herauszuzögern. Es ist nur eine Frage der Zeit...
Wolf im Schafspelz 02.02.2011, 16:44 Uhr
Die finanzpolitische Shareholder Value- Philosophie ist doch ein gutes Beispiel dafür,wie der Blick auf Gewinnmaximierung und Befriedigung der Aktionäre gerichtet wird. Investitionen und Arbeitsplätze (zumindest "vollwertige") bleiben dabei auf der Strecke.
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 13:32 Uhr
"[...] edle Armuth, hehres Wissen,
Keinem Dinge dienen müssen,
Mit Verachtung Alles missen,
Was geschaffen in der Zeit.
[...] Wer noch wünscht ist Knecht der Habe,
Ist verkauft um liebe Gabe;
Wer da denkt, dass er sie habe,
Der hat doch nur Eitelkeit,
Gott kommt nicht zum Herz gegangen,
Das im Ird'schen eng befangen;
Armuth so groß umfangen,
Daß sie Raum der Gottheit beut."
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 13:44 Uhr
Die Ackermänner dieser Welt haben`s erkannt : Eine gute Geschäftsidee diese Armuth...
Drei Fragen:
Ist der Reiche reich, weil der Arme arm ist?
Oder wird der Arme reicher, weil der Reiche reicher wird ?
Könnten alle Menschen reich sein?
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 16:12 Uhr
Nach Ackermann "sitzen wir alle in einem Boot".
Wie er das wohl gemeint hat?
Wahrscheinlich lässt er, der "Oberbefehlshaber", sich in einer mitelalterlichen Galeere von 200 Rudersklaven an sein Urlaubsdomizil "verschiffen". Für ihn eines der letzten möglichen Abenteuer. Man gönnt sich ja sonst nichts...Für die Rudersklaven: Nacktes Überlebenstraining.
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 16:13 Uhr
mittelalterlichen
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 20:36 Uhr
@woody, ich muss nochmal das Thema Tunesien aufgreifen.In der Schule war die Leila, die Präsidentengattin des Ben Ali, wahrlich keine Leuchte.Die Dame hatte nicht mal einen Grundschulabschluss. Als Teenager war sie oft bei "Chez Wafa", einer Coiffeuse an der Place Barcelone.Der Friseursalon war der Treff junger Damen, die sich raffiniert zu kleiden wussten und stundenlang über Männer tratschten. Doch eine Lehre hat Leila dort nie gemacht.
Ihr Spitzname "Die Friseuse" ist, zur Ehrenrettung einer an sich redlich schaffenden Zunft, reine Legendenbildung. Aber bitte, Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben:
Die gute Leila absolvierte nachträglich das Abitur - im Fernstudium.Später kam ein vermutlich gekauftes Jura- Examen der Universität Toulouse hinzu. Als Präsidentin der Arabischen Frauenliga hielt sie Vorträge, die man ihr aufgrund einer Lese-und Rechtschreibschwäche soufflieren musste. Immerhin trug sie passend zum Buisness-Kostüm eine Intellektuellen- Brille -trotz Luchsaugen.
Wolf im Schafspelz 03.02.2011, 20:39 Uhr
besser so: aufgeschoben ist nicht aufgehoben
ZEN 08.02.2011, 12:41 Uhr
@Wolf
>> Drei Fragen: Ist der Reiche reich, weil der Arme arm ist? Oder wird der Arme reicher, weil der Reiche reicher wird? Könnten alle Menschen reich sein? <<
Eine Frage:
Bist du reich?
ZEN
Wolf im Schafspelz 08.02.2011, 13:18 Uhr
@ZEN, fragst du als Buddhist oder Finanzbeamter?
Wolf im Schafspelz 08.02.2011, 13:41 Uhr
Im Übrigen: Meist stellen Lehrer Fragen, deren Antworten sie selber schon kennen. Jesus, der Meister und Lehrer, stellte auch Fragen, vor allem in seinen Gleichnisgeschichten, deren Antworten er natürlich wusste. Er fragte nicht kindlich neugierig also explorativ und als Unwissender, sondern provokativ herausfordernd.Die Antworten liefern die in den Gleichnissen dargestellten Alltagssituationen. Nicht der Wissende, der ist nur Didaktiker, gibt die Antworten. Nein, das Leben selber.
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