Schlagworte: Demokratie, Meinungsfreiheit
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
190 Stimmen: ![]()
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Cheops 21.07.2007, 07:08 Uhr
Dieses Zitat sollte die Grundlage der Meinungsfreiheit in jeder aufgeschlossenen, modernen Demokratie sein!
Dagmar Woitschach 17.10.2007, 16:25 Uhr
Dieses Zitat sollte man den heutigen Regierungen immer und immer wieder zu Gehör bringen, bis es auch der dümmste und uneinsichtigste aller Regierungschefs (und es gibt deren leider viel zu viele!) "verinnerlicht" und sein Handeln danach ausrichtet!
Ingrid Z 21.10.2007, 11:16 Uhr
...Eschenau lässt grüßen! Es sind nicht nur die Regierungen, die jedem, der etwas "Verdammungswürdiges" sagt, am liebsten einen Maulkorb umbinden würden.
Jack 12.01.2008, 12:08 Uhr
Edle Worte, aber es verlangt viel courage. Ich für meinen Teil würde mich nicht immer daran halten... man denke nur mal an diesen ganz rechtsextremen scheiß der heutzutage verzapft wird! Aber in der Politik und den ganzen "offiziellen" Verhandlungen etc. muss auf anhörung jeder Meinung bestanden werden.
Anarchisterix 13.01.2008, 18:20 Uhr
Voltaire war Idealist. Aber nach Auschwitz ist dieser Satz eine Dummheit.
Paranoia Agent 04.02.2008, 12:46 Uhr
Genau Ihr die Ihr Euch aufregt über andere Meinungen habt diesen Spruch NICHT VERSTANDEN! Entweder besitzt er gültigkeit für ALLE oder für KEINEN!!
loae 02.04.2008, 14:54 Uhr
Moin Leute,
also mal Klartext ihr Säcke. Leonie übernimmt die Macht.
Anarchisterix 06.04.2008, 18:54 Uhr
@ Paranoia Agent: Würdest du dein Leben für eine dir widerstrebende Meinung einsetzen? Das glaub Ich nicht. Übrigens besitzt der Spruch nur Gültigkeit für den Sprecher und ist nicht allgemeinverbindlich. Nur mal so als abweichende Meinung ...
Anarchisterix 11.05.2008, 14:35 Uhr
Leonie? Wer ist Leonie? Aber versuch's mal mit hochschlafen.
Anarchisterix 18.05.2008, 23:52 Uhr
blabla
Anarchisterix 25.05.2008, 13:35 Uhr
Hallo Anarchisterix!
Frickel 04.10.2008, 15:42 Uhr
Dieses Zitat ist sehr wichtig und richtig. Es sollte jeder Sagen dürfen was er will! Es sollte aber auch genug schlaue leute geben die fähig sind sich damit ausseinander zu setzen und andere Meinungen vertreten können. Es geht nicht um Leute die Menschenverachtende Thesen verbreiten es geht vielmehr darum die Freiheit der Meinung hochzuhalten und dafür einzustehen. Und grade nach Auschwitz ist es wichtig sich auch mit solchen "leuten" zu beschäftigen und ihre Irren und wahnwitzigen Thesen zu beleuchten und auszuräumen, dieses kann aber nur funktionieren ohne Maulkorb und in einer Demokratie die Stark und aufrichtig ist. Zensur und Verbote sind meist ein anzeichen von Schwäche und unfähigkeit sich mit Irrglauben und Lügen zu beschäftigen und sie zu entkräften.
Anarchisterix 15.11.2008, 14:47 Uhr
> "Es sollte jeder [s]agen dürfen[,] was er will"? Antisemitismus ist keine folgenlose "Meinung", sondern ein Verbrechen, dessen Konsequenz Auschwitz ist.
Wolfgang 15.11.2008, 17:12 Uhr
Ist Auschwitz die (vielleicht gar logische?) Folge von Meinungsfreiheit? Das Dritte Reich war "die braune Diktatur", wo die Meinungsfreiheit mit Füßen getreten wurde.
Die Meinungsfreiheit war eben nicht allgemeines, handlungsleitendes und demokratisches Grundprinzip.
Voltaire geht es hier doch nicht um partielle, sondern in allumfassender Weise um Meinungsfreiheit.
Insofern "riskier" ich die These: Nicht die partielle Meinungsfreiheit, sondern die allgemein vorherrschende Meinungsunfreiheit hat Auschwitz -und nicht nur Auschwitz- möglich gemacht.
Anarchisterix 22.11.2008, 17:29 Uhr
> "Der Nationalsozialismus war eine jederzeit mehrheitsfähige Zustimmungsdiktatur." (Götz Aly)
Ohne Antisemitismus kein Auschwitz. Für die Äußerung staatstragender Ansichten ist es belanglos, ob ein Staat die Meinungsfreiheit garantiert. Im sogenannten Dritten Reich war das Äußern der "Meinung" Antisemitismus nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Juden wurden verfolgt als Juden und nicht wegen irgendeiner Meinung. Eine "allgemein vorherrschende Meinungsunfreiheit" war für Auschwitz irrelevant - im Gegensatz zur "partielle[n] Meinungsfreiheit" Antisemitismus.
Selbstverständlich wurden Andersdenkende verfolgt; aber sie kamen in "Konzentrationslager" - so brutal es in ihnen zuging - in Deutschland und eben nicht in die Vernichtungslager im Osten, deren einziger Zweck die Vernutzung und Ermordung von Menschen, vornehmlich Juden, war und für die Auschwitz exemplarisch steht. Erst in den letzten Kriegsmonaten wurden die sogenannten KZ zu reinen Sterbelagern, jedoch wieder hauptsächlich für Juden aus den geräumten Vernichtungslagern.
Voltaire war Idealist. Zu seiner Zeit gab es nur die traditionelle christliche Judenfeindlichkeit, die im Prozess der Aufklärung verschwinden würde; - Auschwitz war für ihn undenkbar. Antisemitismus ist eine Reaktion auf und gegen die Aufklärung. Was würde Voltaire heute sagen?
Antisemitismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Wolfgang 23.11.2008, 21:28 Uhr
In diesem Forum werden selbst seriöse Einlassungen zur Epoche des Dritten Reiches gelöscht. Liebe Administratoren, so viel zum Thema Meinungsfreiheit!
Günther Melzer 25.11.2008, 14:19 Uhr
Hallo Wolfgang, ich lösche eigentlich nur Spam, Werbung, Linkmüll usw., sicherlich keine seriösen Einlassungen. Was auch schon passiert ist: Seiten wurden wegen eines Browser- oder Übertragungsfehlers nicht vollständig angezeigt, falls man diesen Verdacht hat, reicht meist auch schon ein Klick auf "Aktualisieren" im Browser...
Andrea Birkner 25.01.2009, 18:50 Uhr
dieses Zitat birgt eine Anforderung in sich...besser zwei: sich Gedanken zu machen und zuzuhören. Zwei außerordentliche Disziplinen.
Manfred 25.01.2009, 20:39 Uhr
Wann geschieht die Anforderung ohne Mühe ?
Nein-sager 10.03.2009, 22:54 Uhr
Jeder Lügner lebt von der Naivität seines Zuhörers. Voltaire richtete diese Zitat an eine Gesellschaft mit uniformen Denken. Jeder hätte(/hat) das gleiche über eine Meinung gedacht.
H. Smidt 10.03.2009, 23:37 Uhr
"Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen." - Obwohl diese Worte regelmäßig Voltaire zugeschrieben werden, wurden sie zuerst benutzt von Evelyn Beatrice Hall in "Die Freunde von Voltaire" (1906), geschrieben unter dem Pseudonym Stephen G. Tallentyre. Ein sehr ähnliches Zitat Voltaires lautet aber: "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen."
Quelle: Wikipedia
GenLoFi 08.08.2009, 04:16 Uhr
Ich stimme Anarchisterix zu _Voltaire war Idealist. Aber nach Auschwitz ist dieser Satz eine Dummheit._ Genau,ebenso verliert er seine Bedeutung in Bezug auf Xeno- und Homophobie. Die zeitgemäße Auslegung des Satzes sollte wäre:,,Mag ich deine Vorlieben auch nicht teilen,werde ich mein Leben dafür einsetzen, dass du sie leben kannst.^^
budw 27.09.2009, 14:59 Uhr
"Antisemitismus ist keine folgenlose "Meinung", sondern ein Verbrechen, dessen Konsequenz Auschwitz ist." You, sir, are and idiot!
dh es is besser nicht seine freie meinung sagen zu dürfen, weil sonst gleich a zweites ausschwitz kommt... BULLSHIT!
aber bitte erklärt mir des mal mit ausschwitz genauer, vl bin ich ja zuwenig informiert wie das zustande kommen ist!
trotzdem gehts mir in dem satz darum, dass ma auf internet zB noch sei eigene meinung schreiben darf, und nichts zenziert wird! muss eh jeder seine eigene meinung dazu bilden und das wird er auch!! die in deutschland ham damals ja net gwusst, was überhaupt passiert, die sind ja vom staat getäuscht worden!
da hat keine seine eigene meinung sagen dürfen (zB ich liebe juden), da is ma ja richtig in die falsche richtung geleitet worden...
Anarchisterix 27.09.2009, 18:14 Uhr
"'Meine besten Freunde sind Juden', pflegt der Antisemit zu sagen und will damit andeuten, dass er alle übrigen Juden nicht ausstehen kann." (Ephraim Kishon)
Thomas 03.02.2010, 10:15 Uhr
Wie es einen intelligenten Menschen geben kann, welcher beim Lesen dieses großen Zitats zum Schluss kommt, Die Verfolgung der Juden im dritten Reich sei eine Folge der Meinungsfreiheit, ist mir unverständlich.
Meinungsfreiheit umfasst das Recht für jeden, seine Meinung zu sagen. Ist das eine, die einem Dritten nicht genehm ist, so steht es diesem frei, sich mit ihr im Rahmen der Gesetze auseinanderzusetzen, seine eigene Meinung dagegenzustellen. Im Rahmen einer gesellschaftlichen Debatte. Und gerade nicht(!) durch das mundtotmachen anderer Meinungen.
Es ist zum Beispiel völlig okay, wenn ich meine Meinung und Einstellung bzgl. der Meinungsfreiheit gegen die hier genannten davon abweichenden stelle und gegen diese argumentiere. Aber niemals dürfte es eine Regelung geben, welche es mir erlaubt, die Vertreter dieser anderen Meinung an der Artikulation zu hindern.
Für mich besitzt dieser Satz die gleiche Bedeutung wie beispielsweise Kants kategorischer Imperativ, und er sollte jederzeit als Richtlinie beim Umgang mit der Meinungs- und Redefreiheit dienen.
Hakan Altug 17.03.2010, 21:14 Uhr
So Redet wohl nur,ein "Vollblut-Demokrat"!
Marcel 14.05.2010, 01:05 Uhr
Ich bin baff, dass es Menschen gibt die einen der wichtigsten Kernsätze der modernen Gesellschaft nicht verstehen oder gar anzweifeln - ich scheiße auf Nazis, Juden, Nigger, Kanacken und jeden der mir nicht passt so lange ich Lust dazu habe - und gestatte jedem auf mich zu scheißen so lange er lustig dazu ist... und ich werde mit Gewalt jedem entgegentreten der mit dieser abartigen bigotten Gutmenschenpolemik mir oder jedem anderen das Recht dazu streitig machen oder den Mund verbieten möchte. Und wenn ich Bock dazu habe glaube ich auch, dass niemals jemand in Dachau umgebracht worden ist, Gott nochmal, habt ihr euer Hirn bei der letzten Juso-Veranstaltung gespendet oder was... einfach nur traurig...
Sven71 15.07.2010, 23:15 Uhr
"Für die Äußerung staatstragender Ansichten ist es belanglos, ob ein Staat die Meinungsfreiheit garantiert. Im sogenannten Dritten Reich war das Äußern der "Meinung" Antisemitismus nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht."
Und das Äußern gegenteiliger Meinungen war nicht nur nicht erwünscht, sondern endete mit gesellschaftlichen Repressalien, Verfolgung, etc.
Was das für das Zustandekommen von Diskussionen über den Antisemitismus bedeutet, ist klar: sie findet nicht statt. So werden zunächst verschrobene Mehrheitsmeinungen und am Ende Auschwitz möglich.
Nach Auschwitz gibt es kaum ein klügeres Zitat als das Voltaires. Die Gegenbewegungen der heutigen Sozialdesigner in ihrem "Kampf gegen Rechts", die mit Symbolverboten, Zitatverboten, Vokabelverboten (kein "Neger" in Pipi Langstrumpf, etc.) ernsthaft glauben, einen Beitrag für eine freiheitliche Gesellschaft zu leisten, befinden sich tatsächlich auf demselben Pfad wie die Nazis. Subtiler vielleicht, ohne Todesdrohung, auf gesellschaftliche Ächtung Ungehorsamer beschränkt. Aber definitiv genauso diskursresistent und totalitär.
Der wahre Wolfgang 16.07.2010, 10:03 Uhr
Voltaire brach den Bann für einen säkularen Antisemitismus und auch Antiklerikalismus.Er beschrieb die Juden wenig respektvoll als "vagabundierende Betrüger". Darf jede Meinung gesagt werden? Wann ist eigentlich eine Meinung eine gefährliche Diffamierung? Voltaire war ein "Vordenker" des ersten systematischen Massenmordes der Neuzeit. Das hat ihn übrigens auch garnicht daran hindern können, uralt zu werden. Also: Tugendhafte Heuchelei im obigen Zitat. Oder dahingeheuchelte Tugend...
Der Preußenkönig Friedrich II brachte es auf den Punkt: "Wie kann soviel Geist mit soviel Schlechtigkeit gepaart sein?"
Der Zusammenhang zwischen Meinungsunfreiheit -also antidemokratischen Tendenzen- und Diktatur, bis hin zu Staatsterror und Massenmord, wird oben ignoriert. Wie naiv! Der Nationalsozialismus war eine Diktatur, die demokratische Grundsätze mit Füßen trat.Nur die "richtige" Meinung sagen zu dürfen, hat nichts mit der Meinungsfreiheit einer demokratischen Grundordnung zu tun.
Homophobie vs. Meinungsfreiheit 23.07.2010, 09:44 Uhr
"Der Nationalsozialismus war eine Diktatur, die demokratische Grundsätze mit Füßen trat. Nur die "richtige" Meinung sagen zu dürfen, hat nichts mit der Meinungsfreiheit einer demokratischen Grundordnung zu tun."
(Der wahre Wolfgang, 16.07.2010)
Ich stimme dem zu! Und was die "richtige" Meinung ist, die heute allein gesagt werden darf, zeigt das folgende Zitat:
"...nach Auschwitz ist dieser Satz eine Dummheit. ...ebenso verliert er seine Bedeutung in Bezug auf Xeno- und Homophobie. Die zeitgemäße Auslegung des Satzes sollte wäre:,,Mag ich deine Vorlieben auch nicht teilen,werde ich mein Leben dafür einsetzen, dass du sie leben kannst.^^"
(GenLoFi, 08.08.2009)
Besonders im Hinblick auf "Homophobie" wird deutlich, dass Meinungsfreiheit heute in Deutschland nicht mehr gewünscht ist.
"GenLoFi" scheint dazu einem Missverständnis zu erliegen: In den Ursprungszitat geht es um eine verbale Meinungsäußerung - nicht um eine Handlung. Die Meinung sollte jeder frei sagen können. Das Ausführen einer Handlung kann aber sehr wohl strafbar sein.
Bsp. Vorliebe zum Kinderschänden - strafbar oder nicht?
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02.09.2010, 13:44 Uhr
Es ist unglaublich...
Senftopf:
Das Tragische darin ist ja, dass es andersrum wohl nicht so gut klappt......
02.09.2010, 11:41 Uhr
Ist die Zeit das K...
Bruno Mayer:
Zum Leben und zum Sterben reicht die Zeit noch immer, auch für den größten Zeitv...
02.09.2010, 09:29 Uhr
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Manuel Adelwöhrer:
Und ich dachte, Politiker hemmen die Politische Tat.
Man lernt nie aus....
02.09.2010, 09:25 Uhr
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ZEN:
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02.09.2010, 09:12 Uhr
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02.09.2010, 00:27 Uhr
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Ingrid Z:
Man kann auf einem Standpunkt stehen, sollte aber nicht darauf sitzen....
30.08.2010, 22:32 Uhr
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Dirk Hafner:
Solche Menschen sind "Gutmenschen", "Weltverbesserer", "Idealisten" und erhalten...
27.08.2010, 15:44 Uhr
Zitat Übersetzen...
Janus:
Dankesehr:)
li eben gruß...
26.08.2010, 00:36 Uhr
Anerkennung...
simon:
...
19.08.2010, 16:55 Uhr
Zitat Übersetzen...
Senftopf:
oder:
Wie du das eine erledigst, so tust du es auch mit allem übrigen......