Zitate - Literaturzitate - in Versform

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Christian MorgensternSchlagworte: Konventionen, Naivität, Gutgläubigkeit

Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.

Christian Morgenstern (Werk: Galgenlieder)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Tierquälerei

Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.

Johann Wolfgang von Goethe

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Jakob BosshartSchlagworte: Phantasie, Langeweile

Menschen mit Phantasie
langweilen sich nie.

Jakob Bosshart

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Friedrich SchillerSchlagworte: Gefahr, Wahn

Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller (Werk: Das Lied von der Glocke)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Verführung

Geh den Weibern zart entgegen,
du gewinnst sie, auf mein Wort.
Und wer rasch ist und verwegen,
kommt vielleicht noch besser fort.
Doch wem wenig dran gelegen
scheinet, ob er reizt und rührt,
der beleidigt, der verführt.

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Der Erfahrene)

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Clemens BrentanoSchlagworte: Lieben, Zukunft, Gegenwart, Liebe

Vergangen sei vergangen
und Zukunft ewig fern:
In Gegenwart gefangen
verweilt die Liebe gern.

Clemens Brentano (Werk: Wenn der Sturm das Meer umschlingt)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Torheit, Klugheit

Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Faust)

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William ShakespeareSchlagworte: Liebe, Blindheit

Die Liebe sieht nicht, sondern träumt und sinnt,
Drum malt man den geflügelten Amor blind.
Auch hat ihr Traum von Urteil keine Spur:
Flügel und blind! So hastet Liebe nur,
Die Liebe, die man oft ein Kind drum nennt,
Weil ihre Wahl sich kindisch oft verrennt.

William Shakespeare (Werk: Sommernachtstraum)

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Schlagworte: Leben

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt -
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einzige Lichtblick war.

Eugen Roth

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Wilhelm BuschSchlagworte: Abschied, Verlust, Leid

Meistens hat, wenn zwei sich scheiden,
einer etwas mehr zu leiden.

Wilhelm Busch (Werk: Fipps der Affe V)

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