Schlagworte: Dummheit, Intelligenz, Gehirn, Denken
„Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.“
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Ingrid Z 02.11.2007, 18:20 Uhr
Stimmt. Bei manchen hat sich das Gehirn etwas nach unten verschoben ;-)
M 07.02.2008, 22:37 Uhr
Kann ich nur zustimmen^^
Markus 22.08.2008, 12:33 Uhr
Wie wahr, wie wahr !
loli 04.03.2010, 17:27 Uhr
Stimmt!!
Siebenkäs 04.03.2010, 21:22 Uhr
Denke nie gedacht zu haben. Das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken.
Knut Hacker 12.06.2010, 17:20 Uhr
Woher weiß man denn, dass es etwas - einschlieißlich einer Illusion- „gibt“? Und dass es etwas Gebendes gibt? Man kann doch etwas nur durch das Gehirn wissen. Wer sagt denn, dass dieses Wissen einem Objekt entspricht? Ist nicht auch die Vorstellung eines Objektes nur eine solche des Gehirns? Auch das Gehirn und die Vorstellung und das Vorstellungssubjekt selbst?!
Das sind die Fragen des philosophischen Skeptizismus zum Beispiel des Gorgias von Leontinoi und des Pyrrhon von Elis, sowie des philosophischen Idealismus, Z.B. Berkeleys,Humes, Kannts, Schopenhauers, Fichtes.Alles ist nur geistiges Konstrukt , insbesondere natürlich auch der Begriff der Wahrheit und diese Aussage hier. Diese Auffassung- besser: Nichtauffassung - wurde experimentell durch die moderne Physik und die Neurobiologie sowie die Kognitionswissenschaften bestätigt.
Schopenhauer hat es auf den Punkt gebracht (nachfolgende Zitate in heutiger Rechtschreibung entgegen dem Vermächtnis des Philosophen-er möge mir verzeihen!): „..demnach muss die wahre Philosophie jedenfalls idealistisch sein: ja, sie muss es, um nur redlich zu sein. Denn nichts ist gewisser, als dass keiner jemals aus sich heraus kann, um sich mit den von ihm verschiedenen Dingen unmittelbar zu identifizieren: sondern alles, wovon er sichere, mithin unmittelbare Kunde hat, liegt innerhalb seines Bewusstseins. Über dieses hinaus kann es daher keine unmittelbare Gewissheit geben: eine solche aber müssen die ersten Grundsätze einer Wissenschaft haben.... dass alles, was wir erkennen innerhalb des Bewusstseins liegt.... und folglich die objektive Welt nur als Vorstellung existiere... nimmermehr kann es ein absolut und an sich selbst objektives Sein geben.. denn immer und wesentlich hat das Objektive, als solches, seine Existenz im Bewusstsein eines Subjekts, ist also dessen Vorstellung, folglich bedingt durch dasselbe und dazu noch durch dessen Vorstellungsformen.. denn diese anschauliche und reale Welt ist offenbar ein Gehirnphänomen...“ usw. (aus:“Die Welt als Wille und Vorstellung“, „ Zur idealistischen Grundansicht“). Ferner: „Man muss von allen Göttern verlassen sein, um zu wähnen, dass die anschauliche Welt da draußen... ganz objektiv-real und ohne unser Zutun vorhanden wäre, dann aber, durch die bloße Sinnesempfindung in unseren Kopf hinein gelangte, wo selbst sie nun, wie da draußen, noch einmal dastünde... demnach hat der Verstand die objektive Welt erst selbst zu schaffen: nicht aber kann sie, schon vorher fertig, durch die Sinne und die Öffnungen ihrer Organe, bloß in den Kopf hineinspazieren.“ („Kleinere Schriften“, „Über die vierfache Wurzeln des Satzes vom zureichenden Grunde“, „Über die zweite Klasse der Objekte für das Subjekt und die in ihr herrschende Gestaltung des Satzes vom zureichenden Grunde“).
Hans Albert hat dieses Problem das sogenannte Münchhausen-Trilemma genannt.Unser Denken führt immer entweder zu unendlichen Regressen oder so Zirkelschlüssen oder zum Abbruch. So wenig wie sich Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann, so wenig können wir mit unseren Verstand Erkenntnisse gewinnen.
Der wahre Wolfgang 15.06.2010, 18:31 Uhr
Alles, was wir erkennen, liegt innerhalb unseres Bewusstseins. Alles? @Knut Hacker: "...und die moderne Wissenschaft bestätigt das"? Spezielle empirische Wissenschaften objektivieren (entlarven) menschliches Denken als Konstrukte, da sie ihrerseits objektiv auf Widersruchs-und Regressionsfreiheit angelgt sind? Mindestens das müssten sie dann doch sein -wenn ich recht sehe? Aber, ich glaube nicht daran...und POPPER auch nicht.
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