Schlagworte: Staat, Politik, Politiker, Lügner, Räuber
„Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's.“
Friedrich Nietzsche (Werk: Also sprach Zarathustra)
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Dorothée Sondermann 06.05.2008, 06:27 Uhr
Jesus - der Sohn Gottes - kam in SEIN EIGENTUM - aber die Seinen nahmen ihn nicht auf! Er, dem Gott alles zu Füßen gelegt hat, predigte die LIEBE/NÄCHSTENLIEBE - aber die Menschen traten sie mit Füßen, verspotteten, verhöhnten und kreuzigten ihn, weil sie lieber ihrem Ego und nicht Gott dienen woll(t)en. Man kann aber nicht Gott und dem Mammon dienen. Solange der Mensch noch in den Fesseln des Egos gefangen ist, unterliegt er dem Opfer-Täter-Prinzip; er ist in seiner Abhängigkeit, die immer mit Angst korreliert, an die "Obrigkeit" mit all ihren weltlichen Gesetzen gebunden. - Wenn man aber bis zu Ende gedacht hat, weiß man, dass der Satz, ich weiß nicht von wem dieses Zitat stammt, stimmt: DER MENSCH KANN NICHTS NEHMEN - ES SEI DENN: ES WERDE IHM GEGEBEN VOM HIMMEL. Oder aus dem Buche Hiob: "DER HERR HAT´S GEGEBEN - DER HERR HAT´S GENOMMEN, DER NAME DES HERRN SEI GELOBT." - Wenn der Mensch den Mut und die Demut in seinem Herzen entwickelt hat, muß er erkennen, dass unsere Ursache-Wirkungswelt eine große Illusion ist und dass schlußendlich alle guten Gaben "von oben" kommen und Gott sie für alle Menschen in gleicher Weise vorgesehen hatte. Doch durch den Ur-fall und den Früchten des Baumes der Erkenntnis unterliegt der Mensch der Dualität und ist darin gefangen, bis er gemerkt hat, dass dieser Weg ad Absurdum und damit in die Selbst- bzw. Umweltzerstörung und zu Kriegen führt, die nur dadurch überwunden werden können, dass der Mensch - wie der verlorene Sohn - welcher auf dem Weg der Welt schließlich "bei den Schweinen" landete, sich dann erst "not"-wendigerweise seines Vaterhauses jenseit von "Gut" und "Böse" besann und den Weg der UMKEHR beschritt. - Bindeglied zwischen GOTT und der abgefallenen Menschheit ist sein eingeborener Sohn Jesus Christus, das Versöhnungsopfer Gottes, der vor mehr als 2000 Jahren bereits die Liebe, die auch gerechtes Teilen untereinander impliziert, predigte, was bedeutet, dass man seine Brüder und Schwestern so behandeln soll wie man selbst gern behandelt werden möchte.
Anarchisterix 11.05.2008, 14:27 Uhr
> Amen.
Krüger 15.05.2008, 02:25 Uhr
Genial, was Nietzsche, schon damals sagte hat heute noch mehr Gewicht, nur wird duldend hingenommen und vielen lecken die, die uns so schamlos Ausbeuten noch die Kimme aus.
Wir werden von Leuten regiert, die eigentlich nach Sybirien ins Arbeitlager müßten, aber vielen gehts noch zu gut und andere merken es erst garnicht.
Das System ist Menschenverachtend, verheuchelt und Recht gibts nur für eine kleine Gruppe, die Machtmissbrauch betreiben und vorerst straffrei ausgehen.
Aber Stalin war anders und den verehren manche noch heute.
Anarchisterix 25.05.2008, 13:41 Uhr
> "Das System ist Menschenverachtend [...]. Aber Stalin war anders [...]." Hm. Meines Wissens war Stalin absolut humorfrei.
youdontknowanddontwannaknow 23.05.2009, 16:03 Uhr
„Aber der Staat, er lügt er lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's.“
ich finde so klingts besser
Knut Hacker 03.09.2009, 19:28 Uhr
Staatsideen
Alle menschenfreundlichen Staatsideen leiden an dem Grundirrtum, dass die Menschen miteinander statt gegeneinander leben könnten.Sie verkennen, dass die meisten Menschen so abgrundtief dumm sind, dass sie ihre Selbstbestätigung nicht in sich selbst finden können, sondern bei den anderen suchen, entweder dadurch, dass sie in der Masse aufgehen, oder dadurch, dass sie andere mit den einzigen Mitteln dominieren, die ihnen bei ihrer Dummheit zur Verfügung stehen: durch Täuschung und Machtausübung. Es sorgt also immer eine weitverbreitete Spezies von Menschen dafür, dass der Mensch dem anderen Wolf ist ( homo homini lupus ), die Hölle die anderen sind (Sartre).
Das gilt nicht nur in großen Gesellschaften, sondern auch in kleinen und speziellen Gesellschaftskreisen und-schichten: unter Wissenschaftlern genauso wie in der Arbeiterbelegschaft eines industriellen Betriebes, unter Pennern genauso wie unter Klosterbrüdern.
Ralf 03.09.2009, 21:41 Uhr
@Knut hat recht; die Menschen leben nur scheinbar miteinander. Ihr Mitgefühl ist gering und wirkt allenfalls dann, wenn sie sich ausnahmsweise in den Schuhen des Anderen sehen.
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