Zitate von Lucius Annaeus Seneca

Lucius Annaeus Seneca

Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher und Staatsmann

* 4 v. Chr. - Córdoba
† 65 n. Chr. - Rom

Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Seine Reden, die ihn zuerst bekannt gemacht haben, sind verloren gegangen. Vom Jahr 49 an war er der maßgebliche Erzieher des späteren Kaisers Nero. Um diesen auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, verfasste er eine Denkschrift darüber, warum es weise sei, als Herrscher Milde walten zu lassen (de clementia). Im Jahre 55 bekleidete er ein Suffektkonsulat. Senecas Bemühen, Neros eigensüchtig ausschweifendem Temperament gegenzusteuern, war jedoch kein dauerhafter Erfolg beschieden. Zuletzt wurde er vom Kaiser der Beteiligung an der pisonischen Verschwörung beschuldigt und ihm wurde die Selbsttötung befohlen. Diesem Befehl kam er ohne Zögern nach.

Die besten Zitate des Autors

[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Hafen, Wind

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.

Lucius Annaeus Seneca

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Reichtum, Enthaltsamkeit

Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.

Lucius Annaeus Seneca (Werk: Briefe, 29)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Mut, Schwierigkeiten

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca (Werk: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XVII/XVIII, CIV, 26)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Gefahr, Ruhm

Wo keine Gefahr ist erntet man auch keinen Ruhm.
In gleicher Weise verfährt das Schicksal.
Es sucht sich die tapfersten als Gegner aus, an manchen geht es verächtlich vorbei.
Die Menschen mit größter Kühnheit fordert es heraus und führt all seine Kräfte gegen sie ins Feld.

Lucius Annaeus Seneca

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: umtriebig, hektisch

Nirgendwo ist der, der überall ist.

Lucius Annaeus Seneca (Werk: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, II, 2)

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