Schlagworte: Wahrheit, Verteidigung, Sieg, Gewalt
„Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert.“
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Bernard Bonvivant 01.07.2008, 06:39 Uhr
Da frage ich mich verwundert, wann kam ihm die Erkenntnis? Vor oder nach den Schlachten seines preußischen Heeres? Späte Einsicht ist immer noch besser, als keine Erkenntnis.© Bernard Bonvivant, Schriftsteller
Josef Koch 08.01.2009, 22:50 Uhr
Das Pflänzchen Wahrheit, das immer wieder versucht sich aufzurichten, wird täglich wieder von den Politikern, den Medien und den sog. " Auftrags- Historikern " zertreten. Wer wirklich nach der Wahrheit sucht, lebt heute gefährlich. Josef Koch Konsument und Friedensforscher
rostlaube55 23.01.2009, 07:40 Uhr
E stimmt dennoch, auch wenn Friedrich der Große viel Mist gebaut hat.
Auf manche Situation hier im Job umgemünzt, stimmt es.
Aber die Wahrheit immer zu vertreten und aufzudecken. Das fällt vielen Leute verdammt schwer.
rostlaube55
Rolf 28.01.2009, 16:50 Uhr
Mitschuld hatte er wenn schon nur an der ersten Schlacht. Aber auch für diese konnte er sich auf das Recht berufen, welches ihm Schlesien hätte zugestehen müssen. Die folgenden Schlachten wurden ihm von der ach so herrschaftlichen europäischen Politcanaille aufgedrückt.
Nicht er war die treibende Kraft hinter den Kriegen - das bewies er in den Friedensjahren, wo er sich voll dem zivilen Wiederaufbau widmete. Er verabscheute den Krieg. Die "großen Taten" fand er "aus der Nähe betrachtet abscheulich."
Was war schlimmer? Ein König, der als einziger Herrscher dann auch das ganze Schlamassel mit seinen Soldaten ohne Schonung der eigenen Person mitmachte oder Englands typische Ränkespiele, das Ausspielen der anderen Mächte gegeneinander, das Schüren und Anfachen von Kriegen vom Kontor her, mit der Feder die Bilanzprognose ausrechnend?
Friedrich wußte - die Kriege waren schlimm. Aber die Niederlage würde schlimmer sein. Warum, das wissen wir nach dem Versailler Vertrag genau. Auch damals hätte man Preußen wohl einfach zerstückelt, die Bewohner geplündert und ausgepresst und als Sklaven verkauft.
Friedrich mußte sich nur an seinen Ahnen, den großen Kurfürsten, erinnern und wie das nach dem 30igjährigen Krieg (den von 1618) war.
Hans-Jörg 24.06.2009, 15:15 Uhr
Da hatte Friedrich der Große Recht und er hat sich auch größten Teils selbst daran gehalten. Was allerdings die Geschichtsschreibung, vor allem unter Aufsicht der Aliierten, aus der Geschiche Preußens und vor allem Friedrich des II. gemacht hat, ist erschreckend. Noch erschreckender, daß diese Versionen auch noch an unseren Schulen gelehrt werden.
:) 19.02.2010, 14:32 Uhr
Eines der wichtigsten Zitate dieser Seite. Nur so können "wir" das Ruder rumreißen. Oder ein paar von uns. Wer den Menschen die Wahrheit zeigt, gibt einigen Politikern und Unternehmern den gesellschaftlichen tot. Weil ihre Wahrheit auf schlechten Absichten beruht. Damit lässt sich nur schwer argumentieren. Das Licht hat gewonnen, die Wolken sind weg. Schöne Phantasie.
ZEN 19.02.2010, 19:42 Uhr
Die Wahrheit
hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen,
noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben.
Sie hat
nur zu erscheinen,
und sobald ihr Licht die Wolken,
die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert.
- Der Alte Fritz -
H. Smidt 19.04.2011, 15:11 Uhr
[...]sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat[....]
Da liegt der Haken.
Wolken aus Unverständnis, Halbwissen, Ingnoranz, Korruption, Machtgier, Selbstverliebtheit, Desinteresse etc. haben eine hohe Dichte und lösen sich nur schwer auf.
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