Zitate von Sokrates

 Sokrates

Sokrates, griechischer Philosoph

* 469 v. Chr.
† 399 v. Chr.

Sokrates war ein für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph, der in Athen lebte und wirkte. Seine herausragende Bedeutung zeigt sich u. a. darin, dass alle griechischen Denker bis zu ihm hin als „Vorsokratiker“ bezeichnet werden. Sokrates’ Philosophieren äußerte sich in der Form des mündlichen Dialogs, den er zu einer auf Erkenntnisgewinn angelegten „Hebammenkunst“ entwickelte. Schriftliches hat er selbst nicht hinterlassen.

Die Überlieferung des Prozesses, der wegen Nichtanerkennung der Polis-Götter und wegen verderblichen Einflusses auf die Jugend gegen ihn geführt wurde, und die Haltung, mit der er das Todesurteil hinnahm, haben seinen Nachruhm maßgeblich bestimmt. Mehrere seiner Schüler haben wie Platon sokratische Dialoge verfasst und unterschiedliche Züge seiner Lehre betont. Nahezu alle bedeutenden philosophischen Schulen der Antike haben sich auf Sokrates berufen. Montaigne nannte ihn den „Meister aller Meister“ und noch Karl Jaspers meinte: „Sokrates vor Augen zu haben, ist eine der unerlässlichen Voraussetzungen unseres Philosophierens.“

Die besten Zitate des Autors

[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Einbildung, Selbstüberschätzung, Bewegung, Fortschritt

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!

Sokrates

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[Sprüche - Historische Personen]

Schlagworte: Welt, Bewegung, Veränderung, Fortschritt

Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.

Sokrates

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[Sprüche - Historische Personen]

Schlagworte: Einbildung, Wissen

Ich, der ich weiß, mir einzubilden, dass ich weiß, nichts zu wissen, weiß, dass ich nichts weiß.

Sokrates

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Wissen, Geist, Intelligenz

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Sokrates

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[Literaturzitate - Allgemein]

Schlagworte: Vergänglichkeit, Fröhlichkeit, Leid, Gefühle

Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.

Sokrates

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