Schlagworte: Begehren, Dinge, Reichtum, Gier
„Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.“
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Tobias 06.12.2010, 13:57 Uhr
oder:
Desto mehr Bedürfnisse ein Mensch hat, desto mehr wird sein Handeln von diesen beherrscht.
Reichtum entsteht durch die Freiheit, glücklich sein zu können, ohne etwas Begehren zu müssen.
weiss 06.12.2010, 17:50 Uhr
Katja 29.11.2010, 22:53 Uhr:
"Zum Glücklichsein braucht es keinen Grund"
Darauf hab ich zwar schon geantwortet, hier aber nochmal ein Versuch:
Es gibt scheinbar Gründe für die Menschen um unglücklich zu werden. Erkennt man, dass dies nicht notwendig ist- dass man frei sein kann von Leiden (und auch wie)- dann ist das ein Grund zum Glücklichsein.
Bea 06.12.2010, 19:14 Uhr
weiss: trittst Du in meine Fußstapfen und erklärst jetzt selbst???
So ne kleine Retourkutsche musste jetzt ertragen.
Hm, frei von Leiden - wie soll das funktionieren? Bitte erkläre noch, wie wir das machen sollen bzw. wie Du es machst, damit wir es evtl. nachmachen können ;-)
Bea 06.12.2010, 19:21 Uhr
Ich denke nicht, dass ich reich werde durch Verzicht auf Dinge, die ich nicht begehre. Obwohl - was ich nicht kaufe, kostet mich nichts, also bleibt vom Netto mehr übrig. So wie Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt, die kauft oder verschenkt ja auch nix. Aber Geiz ist wohl nicht gemeint.
Vielleicht war es auch der Versuch Gandhis, seine Landsleute davon zu überzeugen, dass die materielle Enthaltsamkeit sogar ihren Reiz oder besser ihre Belohnung in sich selbst hat, damit sie nicht wie die gierigen Westler alles haben wollen? So wie der Kaufrausch unter den ehemaligen DDR-BewohnerInnen ausgebrochen ist, als die Mauer endlich gefallen ist.
Oder soll es doch eine ganz allgemeine Lebensweisheit sein???
Tobias 06.12.2010, 22:55 Uhr
Naja, schon mal darüber nachgedacht, dass es auch inneren Reichtum gibt? Reichtum wird allzu leicht mit materiellen Besitz in Verbindung gebracht. Aber worum es doch eigentlich geht, ist das Gefühl dabei – das Gefühl der Fülle. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir alles gegeben wird, was ich tatsächlich brauche, um glücklich zu sein, dann brauche ich keine materiellen Besitztümer anhäufen.
Frei sein vom Leiden = Aufhören, sich mit seinem Ego zu identifizieren und Liebe statt Angst wählen <- so als Kurzfassung. Ist natürlich manchmal leichter gesagt als getan; es gehört reichlich Aufmerksamkeit dazu und die Fähigkeit, viele Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.
Ingrid Z 11.12.2010, 01:09 Uhr
Man wird zum einen reich an Erfahrungm wenn man Begehren und Begierde ausklammert und sich an allem erfreut, das einem unverhofft in den Schoß fällt, nateriell wie auch ideell.
Tobias 11.12.2010, 03:15 Uhr
Man wird auch reicher am eigenen Sein, desto weniger man Dinge begehrt, da sich der Fokus der Aufmerksamkeit auf das verlagert, was man bereits ist oder hat, anstatt auf die Dinge, die man gerne hätte.
Wenn ein Mensch seine Gedanken auf das verschwendet, was er begehrt, bedeutet es, den Mangel wahrzunehmen, wenn oder weil er es nicht hat.
Begnügt sich ein Mensch mit den Dingen, die hier und jetzt in seinem Leben sind, kann er sich an dessen Reichtum erfreuen.
Darum geht es doch eigentlich nur, das Gefühl reich oder arm zu sein. Was diese Gefühle hervorruft, ist doch völlig gleich-gültig.
Ute Weber 12.12.2010, 12:04 Uhr
Da hat der Tobias gerade wieder ein neues Zitat geschaffen:
"Reichtum entsteht durch die Freiheit, glücklich sein zu können, ohne etwas Begehren zu müssen."
Hier ist wohl wirklich gemeint wahrzunehmen was man hat und nicht was man nicht hat.
Innerlicher Reichtum ist wohl der, sich davon frei zu machen zu glauben das Glück hänge von anderen ab.
weiss 12.12.2010, 13:09 Uhr
Mooji spricht über Intention, Want & Desire. (Satsang)
"Reichtum entsteht durch die Freiheit, glücklich sein zu können, ohne etwas Begehren zu müssen."
ZEN 12.12.2010, 17:23 Uhr
Reich
kann man
niemals w e r d e n;
reich kann man nur... s e i n.
Denn "reich werden wollen" ist ein Indiz für Armut.
ZEN
Zufriedenheit
ist ein Indiz für Reichtum.
Zufriedenheit ist
nicht abhängig von Umständen.
Senftopf 12.12.2010, 17:48 Uhr
...richtig @ZEN, wobei Armut ja auch keine Schande ist...
H. Smidt 12.12.2010, 19:58 Uhr
@Senftopf - Sicher ist Armut keine Schande. Aber eine besondere Ehre ist es auch nicht. ;-D
Senftopf 12.12.2010, 20:08 Uhr
...hm, Reichtum auch nicht!!!
weiss 12.12.2010, 20:59 Uhr
H.Smidt und Senftopf, es geht nicht um soziale Armut. Und wenn jemand unzufrieden ist, ist das sehrwohl eine Schande.
Senftopf 13.12.2010, 09:53 Uhr
...@weiss, ist Armut = Unzufriedenheit? Demnach wäre ja Reichtum = Zufriedenheit..., na, ich weiß nicht ....
ZEN 13.12.2010, 11:37 Uhr
@Senftopf
>> @weiss, ist Armut = Unzufriedenheit? Demnach wäre ja Reichtum = Zufriedenheit..., na, ich weiß nicht ....
Liebe Senftöpfin,
ich versuch´s mal. Der Herr @weiss wird mir (vielleicht) verzeihen...
Hörte vor einigem Wochen im TV von einem Mann, der sich seit etwa einem Jahr in einer Art Schockzustand befinden soll.
Er hatte in der sog. "Finanzkrise" (von 15 Milliarden) 5 Milliarden Dollar "verloren".
Das ist
ein armer Mann.
Denn es spielt keine Rolle, wie viel jemand hat.
Unser Leiden mißt sich an dem, was uns vermeintlich fehlt.
Der Mann hatte sich in der Idee verstrickt, es sei "sein Geld" und... es sei real.
Dabei hatte er es nie gesehen;
er hatte lediglich Pixel von Zahlen auf dem Schirm.
Es ist unser Verstand,
der uns - als Filmvorführer - Szenen vorspielt, die Unzufriedenheit und Leiden erzeugen.
ZEN
Armut, Reichtum
Glück, Unglück
Großes Kino.
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