Zitate zum Stichwort Einem

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[Literaturzitate - Allgemein]

Ludwig BörneSchlagworte: Ehefrau, Männer, Frauen, nachtragend

„Das größte häusliche Unglück, das einem Mann begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn Recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen Rosenöl; damit macht sie zwanzig Jahre all ihr Geräte und Gerede wohlriechend.“

Ludwig Börne (Werk: Fragmente und Aphorismen 10)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Abhängigkeit, Mensch, Edel, Glück

„Der Mensch ist nicht geboren, frei zu sein,
und für den Edlen ist kein schöner Glück,
als einem Fürsten, den er ehrt, zu dienen.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Torquato Tasso II, 1)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Abschied, Freund, Geschenk, Mantel, Zeit

„Wie tröstlich ist es, einem Freunde, der auf eine kurze Zeit verreisen will,
ein klein Geschenk zu geben, sei es nur ein neuer Mantel oder eine Waffe!“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Torquato Tasso V, 4)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Adel, Stolz, Unzufriedenheit

„Sie scheinen mir aus einem edlen Haus:
Sie sehen stolz und unzufrieden aus.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Faust 1, Auerbachs Keller)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Alter, Hoffnung, Mensch, Glück

„Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer; denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Die Wahlverwandtschaften II, 12)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Alter, Mann, Weib, Jugend

„Immer ist der Mann ein junger Mann, der einem jungen Weibe wohl gefällt.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Nausikaa I, 3)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Handwerk, Ausübung, Kunst, Zukunft

„Von dem geringsten tierischen Handwerkstriebe bis zur höchsten Ausübung der geistigsten Kunst, vom Lallen und Jauchzen des Kindes bis zur trefflichsten Äußerung des Redners und Sängers, vom ersten Balgen der Knaben bis zu den ungeheuren Anstalten, wodurch Länder erhalten und erobert werden, vom leichtesten Wohlwollen und der flüchtigsten Liebe bis zur heftigsten Leidenschaft und zum ernstesten Bunde, von dem reinsten Gefühl der sinnlichen Gegenwart bis zu den leisesten Ahnungen und Hoffnungen der entferntesten geistigen Zukunft, alles das und weit mehr liegt im Menschen und muß ausgebildet werden; aber nicht in einem, sondern in vielen.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 5)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Talent, Vollkommenheit, Hoffnung, Zeit

„Man soll sich vor einem Talente hüten, das man in Vollkommenheit auszuüben nicht Hoffnung hat. Man mag es darin so weit bringen, als man will, so wird man doch immer zuletzt, wenn uns einmal das Verdienst des Meisters klar wird, den Verlust von Zeit und Kräften, die man auf eine solche Pfuscherei gewendet hat, schmerzlich bedauern.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 5)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Antlitz, Gesichte, Zug, Gott

„In unseren Gesichtern verlaufen die Züge regellos durch- und ineinander, oft ohne irgendeinen Charakter anzudeuten, oder es hält wenigstens schwer, das Original herauszufinden. Man kann sagen: In einem deutschen Gesicht ist die Hand Gottes weniger leserlich als auf einem italienischen.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: zu Falk, 17. 7. 1792)

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Clemens BrentanoSchlagworte: Hilfe, Wille, Freund

„Man soll keinen guten Willen von sich weisen, wenn er einem auch grade nicht nottut, sonst möchte der liebe Freund ausbleiben, wenn er ein andermal gar willkommen wäre.“

Clemens Brentano (Werk: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl)

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