Zitate - Literaturzitate - in Versform

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Christian MorgensternSchlagworte: Konventionen, Naivität, Gutgläubigkeit

Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.

Christian Morgenstern (Werk: Galgenlieder)

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Johann Wolfgang von GoetheSchlagworte: Tierquälerei

Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.

Johann Wolfgang von Goethe

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Friedrich SchillerSchlagworte: Gefahr, Wahn

Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller (Werk: Das Lied von der Glocke)

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Jakob BosshartSchlagworte: Phantasie, Langeweile

Menschen mit Phantasie
langweilen sich nie.

Jakob Bosshart

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Wilhelm BuschSchlagworte: Abschied, Verlust, Leid

Meistens hat, wenn zwei sich scheiden,
einer etwas mehr zu leiden.

Wilhelm Busch (Werk: Fipps der Affe V)

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Wilhelm BuschSchlagworte: Speise, Mißfallen, Liebe

Ein Haar in der Suppe mißfällt uns sehr,
selbst wenn es vom Haupt der Geliebten wär.

Wilhelm Busch (Werk: Aphorismen und Reime)

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Heinrich HeineSchlagworte: Liebeskummer, Verzagtheit

Anfangs wollt ich fast verzagen,
Und ich glaubt, ich trüg es nie;
Und ich hab es doch getragen -
Aber fragt mich nur nicht, wie?

Heinrich Heine (Werk: Buch der Lieder, Lieder, VIII)

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Schlagworte: Leben

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt -
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einzige Lichtblick war.

Eugen Roth

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Wilhelm BuschSchlagworte: Laster

Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster,
der von vergangenen Zeiten träumt,
an die Gelegenheit zum Laster,
die er versäumt.

Wilhelm Busch (Werk: Zu guter Letzt, Reue)

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Wilhelm BuschSchlagworte: Zeit, Eile

Einszweidrei im Sauseschritt
läuft die Zeit, wir laufen mit.

Wilhelm Busch

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