Lieblingszitate von Fabian

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Hilfe, Wille, Freund

Man soll keinen guten Willen von sich weisen, wenn er einem auch grade nicht nottut, sonst möchte der liebe Freund ausbleiben, wenn er ein andermal gar willkommen wäre.

Clemens Brentano (Werk: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Faulheit

Wenn Er bei Tage so hier säße, würde ich glauben, Er sei ein Lehnerich, so ein Tagedieb, der sich an die Häuser lehnt, damit er nicht umfällt vor Faulheit.

Clemens Brentano (Werk: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl)

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[Literaturzitate - in Versform]

Clemens BrentanoSchlagworte: Liebe, Demut, züchtig

Mägdlein, schlag die Augen nieder!
Blicke, die zu heftig steigen,
plaudern alles fälschlich wieder,
was die Lippen zart verschweigen.
Mägdlein woll die Augen senken
nach den Schlüssel an der Erde;
sie wird ihn der Demut schenken,
daß der Himmel offen werde.

Clemens Brentano (Werk: Mägdlein, schlag die Augen nieder)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Firmament

Wenn das Abendrot niedergesunken,
keine freudige Farbe mehr spricht,
und die Kränze still leuchtender Funken
die Nacht um die schattichte Stirne flicht:
Wehet der Sterne
heiliger Sinn
leis durch die Ferne
bis zu mir hin.

Clemens Brentano (Werk: Sprich aus der Ferne)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Gedanke

Seine Gedanken flogen aus wie der Rabe aus der Arche, ahndeten, aber fanden nicht einen Grund, wo sich niederlassen, und kehrten zurück in sein Haupt ohne Trost.

Clemens Brentano (Werk: Der arme Raimondin)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Erde

Wenn der Sturm das Meer umschlinget,
schwarze Locken ihn umhüllen,
beut sich kämpfend seinem Willen
die allmächtge Braut und ringet,
küsset ihn mit wilden Wellen,
Blitze blicken seine Augen,
Donner seine Seufzer hauchen,
und das Schifflein muß zerschellen.

Clemens Brentano (Werk: Wenn der Sturm das Meer umschlinget)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Kindheit, Kinder, Vater

O wie dankbar ist ein Kind!
Pflege ich die zarte Pflanze,
schütz ich sie vor Sturm und Wind,
wird's ein Schmuck im Himmelsglanze.
Wie gelehrig ist ein Kind!
So wie du es lehrest lesen
in dem Buch, in dem wir sind,
so wird einst sein ganzes Wesen.
Werden muß ich wie ein Kind,
wenn ich will zum Vater kommen;
Kinder, Kinder, kommt geschwind,
ich wär' gerne mitgenommen.

Clemens Brentano (Werk: Ermunterung zur Kinderliebe und zum Kindersinne)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Dichtung, Einfalt, Schwermut, Sehnsucht

Was reif in diesen Zeilen steht,
was lächelnd winkt und sinnend fleht,
das soll kein Kind betrüben;
die Einfalt hat es ausgesät,
die Schwermut hat hindurchgeweht,
die Sehnsucht hat's getrieben.

Clemens Brentano (Werk: Eingang)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Größe, Grenzen, Vollendung

Alles Menschenwerk, so es die gewöhnlichen Grenzen an Größe oder Vollendung überschreitet, hat etwas Erschreckendes an sich, und man muß lange dabei verweilen, ehe man es mit Ruhe und Trost genießen kann.

Clemens Brentano (Werk: Aus der Chronika eines fahrenden Schülers)

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[Literaturzitate - Allgemein]

Clemens BrentanoSchlagworte: Kunst, Liebe, Geheimnis, Gott

Herr, dies Werk ist nicht von mir in seiner Vollkommenheit; Du hast Dich nur meiner Hände bedienet. Mein ist nichts daran als die Mängel; diese aber decke zu mit dem Mantel Deiner Liebe und lasse sie verschwinden im Geheimnis Deiner Maße.

Clemens Brentano (Werk: Aus der Chronika)

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